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Walter Trier: Nazi-German in 22 Lessons – Nazi-Deutsch in 22 Lektionen
vom 10. Juli bis 18. September 2026
Im englischen Exil des jüdischen NS-Gegners Walter Trier entstehen eine ganze Reihe antifaschistischer Karikaturen. Besonders bemerkenswert ist die Flugschrift „Nazi German in 22 Lessons“, die Anfang 1942 Maschinen der britischen Royal Air Force über den von Deutschland besetzten Gebieten abwerfen. Das Heft soll allen, die in einer gleichgeschalteten Pressewelt leben, eine andere Lesart der Nazi-Begriffe anbieten. Die Ausstellung zeigt die „22 Lektionen“, die der Berliner Verlag Favoritenpresse in einer kommentierten Neuausgabe herausbrachte.
Der Schmerz der Befreiung im Spiegel der Kunst
vom 21. September bis 9. Oktober 2026
Am Beispiel von elf Kunstwerken, geschaffen im Zeitraum zwischen der Befreiung und dem Jahr 1947, geht die Ausstellung der Frage nach, wie Shoah-Überlebende mit dem Medium Kunst ihre Befreiung reflektierten. Die Werke stammen aus der Kunstsammlung der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Verbunden mit den persönlichen Geschichten bilden Repros der Kunstwerke den Leitfaden der Ausstellung.
„… und über uns kein Himmel“
vom 12. Oktober 2026 bis 15. Januar 2027
Die Ausstellung zeigt Bilder und Texte aus der Graphic Novel von Robert Krieg und Daniel Daemgen aus dem Jahr 2012, die die erschütternde Lebensgeschichte von Paul Brune (im Buch Fritz Blume) erzählt, einem Jungen, der in das tödliche System nationalsozialistischer „Rassenhygiene“ geriet. Auf Basis historischer Dokumente zeigt sie, wie ein Kind zwischen Waisenhaus, Zwangsbegutachtung und „Heilanstalt“ in höchste Gefahr gerät – in einer Zeit, in der über 200.000 Menschen der NS-„Euthanasie“ zum Opfer fielen. Am 30. Oktober 2026 kommt Robert Krieg zu einem Filmgespräch in die Versöhnungskirche.
