Ausstellungen

Öffnungszeiten: Montags - sonntags 10 - 16 Uhr. Kurzfristige Abweichungen vorbehalten.

 

Namen statt Nummern - Ausstellung zum Dachauer Gedächtnisbuch

15. Juli 2022 bis 31. Oktober 2022 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Das Projekt „Gedächtnisbuch für die Häftlinge des KZ Dachau“ unterstützt Jugendliche und Erwachsene bei der Recherche einer Häftlingsbiographie. Die Teilnehmenden nehmen nach Möglichkeit Kontakt zu Angehörigen der porträtierten Person auf und gestalten mit historischem Bildmaterial ein Gedächtnisblatt. Die Ausstellung „Namen statt Nummern“ zeigt eine Auswahl von 22 Biographien aus den bisher mehr als 200 Gedächtnisblättern.
https://www.gedaechtnisbuch.org/

 

Kunst und Konzentrationslager

3. November 2022 bis 31. Januar 2023 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Die gezeigten Bilder sind Bestandteil einer umfangreichen Sammlung der „ArbeitsGemeinschaft ehemaliges KZ Flossenbürg“. Die noch im Lager entstandenen Werke sind meist Auftragsarbeiten für SS und Kapos, die sich von begabten Häftlingen unter anderem Grußkarten zeichnen ließen. Die meisten Bilder sind in den Jahren unmittelbar nach der Befreiung entstanden. Niemals verblassende Alpträume sind zu sehen. Am 24. November gibt es einen Vortrag zur Ausstellung.

 

Walter Trier: Nazi-German in 22 Lessons – Nazi-Deutsch in 22 Lektionen

1. Februar 2023 bis 27. April 2023 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Im englischen Exil von Walter Trier entstehen eine ganze Reihe antifaschistischer Karikaturen. Besonders bemerkenswert ist die Flugschrift „Nazi German in 22 Lessons“, die Anfang 1942 Maschinen der britischen Royal Air Force über den von Deutschland besetzten Gebieten abgeworfen haben. Es sollte allen, die in einer gleichgeschalteten Pressewelt lebten, eine andere Lesart der Nazi-Begriffe anbieten. Die Ausstellung zeigt die „22 Lektionen“, die der Berliner Verlag Favoritenpresse 2022 in einer kommentierten Neuausgabe herausbrachte. Am 9. Februar laden wir zur Ausstellungseröffnung mit der Kunsthistorikerin Dr. Antje M. Warthorst ein.