Die Kirche ist immer geöffnet. Sie steht auch für selbstgestaltete Gottesdienste und Andachten zur Verfügung.
Wenn Sie bei einem Besuch ein Gespräch oder Begleitung durch die Gedenkstätte suchen, können wir Ihnen Folgendes anbieten:
Die religiösen Erinnerungsorte im ehemaligen Lager Dachau künden vom gesellschaftlichen Neuaufbruch und vom aufrechten Willen zum Gedenken. Ihre komplexe Baugeschichte wie auch ihre Kunstwerke werden in dieser reich bebilderten Buch erstmals gemeinsam vorgestellt. Zudem berichten die vor Ort Tätigen von der kirchlichen Gedenkstättenarbeit.
Am 14. März erscheint im Deutschen Kunstverlag das Buch "Religiöse Erinnerungsorte in der KZ-Gedenkstätte Dachau" von Kai Kappel. Eine Einladung zur Buchpräsentationen und nähere Information zum Buch finden sich hier:
19 Kilometer von der Münchner Innenstadt entfernt – heute in gut 30 Minuten mit S-Bahn und Bus erreichbar – liegt der Ort, der neben Auschwitz zum Synonym für die NS-Verbrechen wurde. Von 1933 bis 1945 verschleppten die Nazis mehr als 200.000 Menschen aus ganz Europa ins KZ Dachau und ermordeten über 40.000 von ihnen. Das Zentrum erinnert an die NS-Verfolgten, an Vorbilder für Solidarität und Widerstand, aber ebenso an Schuld, an das Wegsehen – auch der Kirchen –, um für Gegenwart und Zukunft zu lernen, um Zivilcourage gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenrechtsverletzungen zu stärken.
Zu den Veranstaltungen im Zentrum Erinnern – Gedenken – Lernen sind auch Interessierte, die nicht am Kirchentag teilnehmen, herzlich eingeladen. Der Eintritt in die KZ-Gedenkstätte Dachau und zu den Veranstaltungen ist frei. Nur zum Symposium wird um Anmeldung gebeten (siehe 14. Mai).
Dachauer Symposium vom 13. - 14 Mai 2010 in Dachau anlässlich des 2. ökumenischen Kirchentages
Im Frühjahr 1939 entstand das größte Frauenkonzentrationslager auf deutschem Gebiet. Im Juni 1942 kam in unmittelbarer Nachbarschaft das so genannte »Jugendschutzlager Uckermark« für Mädchen und junge Frauen hinzu. Das KZ wurde bis 1945 ständig erweitert. In den sechs Jahren sind etwa 132.000 Frauen und 1.000 weibliche Jugendliche als Häftlinge registriert worden. Sie stammten aus über 40 Nationen. Zehntausende wurden ermordet, starben an Hunger, Krankheiten oder durch medizinische Experimente. Auf dem Rückweg wird das neu eröffnete Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ in Berlin besucht. Info und Anmeldung über Dachauer Forum, Telefon 08131/996880 oder info@dachauer-forum.de, Kosten: 235 Euro
Information, Beratung und Information (B.U.D.) für Opfer rechtsextremer Gewalt durch ein Beratungsnetzwerk in Bayern.
Wenn Sie oder Menschen in Ihrem Umfeld von Rechtsextremen beleidigt, bedroht oder angegriffen werden, erhalten Betroffene durch B.U.O. Unterstützung. Eine Beraterin oder ein Berater bespricht mit den Betroffenen, wie Sie mit rechter Gewalt und ihren Folgen umgehen können. Die Beratung kann einmalig sein, sie kann auch zu einer längeren Begleitung werden.
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat Sabine Gerhardus und Björn Mensing am 17. Juni 2009 in München für das Buch "Namen statt Nummern - Dachauer Lebensbilder und Erinnerungsarbeit" den Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis 2009 verliehen.
Am 14. Juli 2009 ist der Sammelband in zweiter, durchgesehener Auflage erschienen.
Als Ergänzung zum Verzeichnis der 113 in Dachau inhaftierten evangelischen Pfarrer im Buch findet sich hier ein detaillierter Nachweis der verwendeten Quellen:
Quellen und Literatur zum Pfarrerverzeichnis
Kurt Gaugler, Geschäftsführer der Bundesliga-Stiftung hat in einem Schreiben an die Initiative „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ mitgeteilt, dass die Deutsche Fußball Liga DFL sich für eine Weiterführung des Erinnerungstages im deutschen Fußball ausgesprochen hat.
Mit diesem Aufruf an die Fußballvereine der Bundesliga unterstützt die DFL zum sechsten Mal die Initiative „Erinnerungstag“ zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Sie bittet die Fußballvereine der 1. und 2. Bundesliga am 20. Spieltag (29. – 31.1.2010) mit einer Stadiondurchsage und der Veröffentlichung eines Textes in den Stadionmagazinen auf diesen Erinnerungstag anlässlich des Gedenktags für die Opfer der des Nationalsozialismus aufmerksam zu machen.
Die Vereine und Faninitiativen wurden gebeten, wie in den letzten Jahren diese Initiative wieder zu unterstützen.
Der „Initiative Erinnerungstag“ gehören an: