Gesprächsangebote

Kirche

Die Kirche ist immer geöffnet. Sie steht auch für selbstgestaltete Gottesdienste und Andachten zur Verfügung.

Gesprächsangebote

Wenn Sie bei einem Besuch ein Gespräch oder Begleitung durch die Gedenkstätte suchen, können wir Ihnen Folgendes anbieten:

  • Wir vermitteln Ihnen auch Gespräche mit Zeitzeugen.
  • Einen Mitarbeiter als Gesprächspartner finden Sie täglich von 10.00 - 16.00 Uhr im Gesprächsraum der Versöhnungskirche.
  • Nach Rücksprache kann der Gesprächsraum für Seminare und Nachgespräche genützt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dort den Dokumentationsfilm zu sehen.
Versöhnungsgebet

Rundgang mit Kirchen-App zum Download bereit

Die Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau beteiligt sich an dem Projekt Kirchen-App der Evangelischen Kirche Deutschland.

Es besteht die Möglichkeit über die Kirchen-App die Versöhnungskirche virtuell zu besuchen, oder sie sich vor Ort über die App erklären zu lassen und mehr über diese besondere Kirche zu erfahren. An 13 Stationen wird der/die Besucher_in durch die Kirche begleitet, um etwas über die Entstehung, das Gebäude und die inhaltlichen Angebote der Versöhnungskirche zu erfahren. Mit Bildern, unterstützt durch Texte zum Lesen oder Hören lädt der Rundgang ein, das Anliegen und den Auftrag der Kirche an diesem besonderen Ort des ehemaligen Konzentrationslager besser zu verstehen.

Der Rundgang ist auch für Internetnutzer_in über www.ekd.kirchenlandkarte.de nutzbar.

Erinnerungstag im deutschen Fußball

Unterstützt durch die Deutsche Fußballliga und den Deutschen Fußballbund ruft die Versöhnungskirche um die Spieltage des 27.1.2016 mit Texten und Aktionen zum Erinnerungstag im deutschen Fußball auf. Damit das „Nie wieder“ geschieht, wenden wir uns entschieden gegen jene, die den Fußball mit antisemitischen und rassistischen Parolen und Aktionen vergiften und missbrauchen. Die empörenden und verstörenden Übergriffe der letzten Monate zeigen, wie notwendig diese Engagement ist.

Stadiondurchsage    Stadionmagazin

verehrt, verfolgt, vergessen – Vereinsmitglieder des FC Bayern München 1933 bis 1945

Kurt Landauer, Präsident des FC Bayern (1913-1914, 1919-1933, 1947-1951), musste 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft zurücktreten, wurde verfolgt, für 33 Tage ins KZ Dachau verschleppt. Er überlebte durch Emigration in die Schweiz. Lange war er vergessen, wie auch andere von den Nationalsozialisten verfolgte Vereinsmitglieder. Die Ausstellung erzählt ihre Geschichten – bis zum Ende im KZ oder bis zur Flucht aus Deutschland und dem Leben danach.

Kooperation: FC Bayern Erlebniswelt

Flyer

KZ-Gedenkstätte Vught und Amsterdam / Gedenkstättenfahrt

Samstag, 29. Oktober, bis Dienstag, 1. November 2016

Das KZ Vught, das die SS Anfang 1943 in den Niederlanden errichtete, bestand aus einem komplexen Geflecht verschiedener Lagerteile. Etwa 31.000 Männer, Frauen und Kinder wurden dort festgehalten, darunter etwa 12.000 jüdische Menschen. Im September 1944 wurde das Lager geräumt. Der zweite Teil der Fahrt führt nach Amsterdam, wo das jüdische Viertel, das jüdische Kinder- und das Widerstandsmuseum besucht werden. Geplant ist ein Zeitzeugengespräch mit Willemijn Petroff-van Gurp (97), die in einem Außenlager des KZ Dachau arbeiten musste.

Flyer


Versöhnungsgebet

Nachruf auf Helmut Striffler

Architekt der Versöhnungskirche

*1. Februar 1927 in Ludwigshafen

† 2. Februar 2015 in Mannheim

In meinem Leben gab es eine Zeit vor und eine nach Dachau. Helmut Striffler hat offen zum Ausdruck gebracht, welche Bedeutung die Versöhnungskirche für sein persönliches Schaffen hatte. Striffler, geboren 1927 im rheinpfälzischen Ludwigshafen, studierte an der TH Karlsruhe bei Egon Eiermann. 1956 ließ er sich als freier Architekt in Mannheim nieder. Nach dem Engagement für die Pforzheimer Matthäuskirche und nach einer Reihe von eigenen, sehr zeichenhaften Kirchen in Mannheim setzte er sich 1964 im Dachauer Wettbewerb souverän gegen arrivierte Architektenkollegen durch...

Nachruf

Aufruf Trägerkreis: Zur Lage in der Ukraine

Wir, Mitarbeiter und Mitglieder im Trägerkreis des Gedächtnisbuchs für die Häftlinge des KZ Dachau, sind in tiefer Sorge um den Frieden in der Ukraine, in Russland, in Europa.

Mit größter Bestürzung beobachten wir die nicht enden wollenden Nachrichten über die vielen Verletzten und Toten auf beiden Seiten des Konfliktes. Unsere Gedanken sind mit den Angehörigen, ihrer Sorge und Trauer. Und mit unseren Freunden und Partnern aus gemeinsamen Projektzeiten, die mit größter Sorge in die Zukunft sehen. Wir möchten unsere Solidarität mit allen bekunden, die sich um eine friedliche Lösung der Konflikte und um den Dialog bemühen.

Aus unserer Arbeit mit Überlebenden der Konzentrationslager wissen wir...

Zum Blogspot Namen statt Nummern - Gedächtnisbuch

Vollständiger Aufruf in Deutsch

Vollständiger Aufruf in Russisch

Vollständiger Aufruf in Ukrainisch

Für alle, die den Aufruf unterstützen wollen: Bitte schicken Sie eine kurze Mail an info@gedaechtnisbuch.de .

Vielen Dank!

Kein Platz für Rassismus

Kampagnenstart mit den Volksfestwirten

Seit Frühjahr trifft sich ein breites und sehr buntes Aktionsbündnis regelmäßig zu einem Runden Tisch gegen Rassismus in Dachau. Das Bündnis hat nun gemeinsam mit den Wirten der fünf Volksfestzelte den Startschuss für die Kampagne "Kein Platz für Rassismus - Dachauer zeigen Zivilcourage" gegeben. Einige Gastwirte in Dachau haben sich der Aktion schon angeschlossen.

Dachauer zeigen Zivilcourage!

Pressemitteilung

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Dachau mit dem Schwerpunkt "Fußball"

Immer öfter verbinden Fans ein Fußballspiel ihres Clubs in München mit einem Besuch und einem kostenlos geführten Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte Dachau. Sie setzen damit ein wichtiges Signal, dass rassistisches und antisemitisches Verhalten keinen Platz auf unseren Fußballplätzen und im Stadion haben. Dass es das gibt und die Diffamierungen von Menschen anderer Herkunft leider mit zum Fußballalltag gehört, wissen alle, die sich mit dieser Szene beschäftigen.

Schon 1933 forderten die Nationalsozialisten alle Vereine auf, ihre jüdischen und kommunistischen Spieler, Mitglieder und Vorstände aus den Vereinen auszuschließen. Auch heute nutzen Nazis immer wieder das Fußballstadion, um meist junge Fans anzusprechen und für sich zu gewinnen. Daher bieten wir mit unserem Angebot von geführten Rundgängen in der KZ-Gedenkstätte Dachau eine Möglichkeit an, sich in besonderer Weise über den Fußball mit diesem bis heute aktuellen Thema zu beschäftigen.

Interessierte wenden sich bitte direkt an:
Klaus Schultz von der Evang. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau Telefon 08131-351514 kl.schultz@t-online.de
oder Fanprojekt München fanprojektmuenchen@awo-muenchen.de

Flyer

Internationale Wochen gegen Rassismus

Die Initiative "!Nie wieder" unterstützt »Wir stehen auf!-für eine Welt ohne Menschenverachtung«. Popkultur und Fußball Bundesliga rufen dazu auf:

Video

Versöhnungsgebet

Ökumenisches Versöhnungsgebet

Jeden Freitag um 12.30 Uhr laden wir zum ökumenischen Versöhnungsgebet unter dem Nagelkreuz von Coventry in die Versöhnungskirche ein.

Vom englischen Coventry, dessen Kathedrale 1940 von deutschen Bombern zerstört wurde, ging schon im Krieg der Ruf zur Versöhnung aus. Zum Symbol wurde das Kreuz, das aus drei mittelalterlichen Nägeln aus den Ruinen geformt wurde. Heute gibt es weltweit mehr als 150 Nagelkreuzzentren, die in der Erinnerungsarbeit oder in aktuellen Konflikten im Sinne Coventrys für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung arbeiten.

Ecumenical Prayer of Reconciliation

You are invited to join us in the Church of Reconciliation every Friday at 12:30pm for an ecumenical prayer of reconciliation with the Cross of Nails from Coventry.

Even as the war was still raging, a call for reconciliation emanated from Coventry in England, a city whose cathedral had been destroyed by German bombs in 1940. A cross was formed from three Middle-Aged nails found in the cathedral’s ruins, and it became a symbol for reconciliation. Today, there are more than 150 Cross of Nails centers worldwide, and each of them engages in memory work or concerns itself with contemporary conflicts, working toward peace, justice and reconciliation according to the example set by Coventry. .

Themenführungen und Exkursionen

Wir möchten auf das Angebot der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte hinweisen, die zu unterschiedlichsten Themenbereichen (u. a. Frauen im KZ, Sinti und Roma, Kunst im KZ,Täter, ) öffentliche Führungen und Exkursionen einladen.

Website

Gesprächsangebote

Online-Ausstellung

„EVANGELISCHER CHRIST, ENTSCHEIDE DICH!“ - Wer leistet Widerstand!?

In einer Internetausstellung www.evangelischer-widerstand.de wird über evangelische Christinnen und Christen informiert, die gegen den Nationalsozialismus Widerstand geleistet haben.

Welche Möglichkeiten gab es für Christen und Kirche zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus? Wer machte in welcher Form Gebrauch davon? Wie verhielt sich die Mehrheit der Christen? Fragen dieser Art beschäftigen seit Jahren die historische und kirchenhistorische Forschung. Nun wird das Thema des christlichen Widerstands erstmals im Internet in einer großen Ausstellung präsentiert. In einem eigenen Ausstellungsbereich werden die Biografien von bekannten und bislang weniger bekannten Frauen und Männern des christlich motivierten Widerstands vorgestellt. Hier erhält man Einblicke, auf welchen individuellen Wegen Einzelne zu einem widerständigen Verhalten fanden und welche lebensgeschichtlichen Folgen dies für sie hatte. Auch Konflikte und Widersprüchlichkeiten im Denken und Handeln dieser Personen bleiben nicht ausgespart.

Neues Angebot

Information, Beratung und Information (B.U.D.) für Opfer rechtsextremer Gewalt durch ein Beratungsnetzwerk in Bayern.

Wenn Sie oder Menschen in Ihrem Umfeld von Rechtsextremen beleidigt, bedroht oder angegriffen werden, erhalten Betroffene durch B.U.O. Unterstützung. Eine Beraterin oder ein Berater bespricht mit den Betroffenen, wie Sie mit rechter Gewalt und ihren Folgen umgehen können. Die Beratung kann einmalig sein, sie kann auch zu einer längeren Begleitung werden.

Information als PDF