Gesprächsangebote

Kirche

Die Kirche ist immer geöffnet. Sie steht auch für selbstgestaltete Gottesdienste und Andachten zur Verfügung.

Gesprächsangebote

Wenn Sie bei einem Besuch ein Gespräch oder Begleitung durch die Gedenkstätte suchen, können wir Ihnen Folgendes anbieten:

  • Wir vermitteln Ihnen auch Gespräche mit Zeitzeugen.
  • Einen Mitarbeiter als Gesprächspartner finden Sie täglich von 10.00 - 16.00 Uhr im Gesprächsraum der Versöhnungskirche.
  • Nach Rücksprache kann der Gesprächsraum für Seminare und Nachgespräche genützt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dort den Dokumentationsfilm zu sehen.
Versöhnungsgebet

Rundgang mit Kirchen-App zum Download bereit

Die Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau beteiligt sich an dem Projekt Kirchen-App der Evangelischen Kirche Deutschland.

Es besteht die Möglichkeit über die Kirchen-App die Versöhnungskirche virtuell zu besuchen, oder sie sich vor Ort über die App erklären zu lassen und mehr über diese besondere Kirche zu erfahren. An 13 Stationen wird der/die Besucher_in durch die Kirche begleitet, um etwas über die Entstehung, das Gebäude und die inhaltlichen Angebote der Versöhnungskirche zu erfahren. Mit Bildern, unterstützt durch Texte zum Lesen oder Hören lädt der Rundgang ein, das Anliegen und den Auftrag der Kirche an diesem besonderen Ort des ehemaligen Konzentrationslager besser zu verstehen.

Der Rundgang ist auch für Internetnutzer_in über www.ekd.kirchenlandkarte.de nutzbar.

Max Mannheimer

Zum Tod von Max Mannheimer

1920 – 2016

Neben die Trauer über diesen unersetzlichen Verlust tritt die Dankbarkeit für Max Mannheimers Unterstützung unserer Arbeit in der KZ-Gedenkstätte Dachau, die angesichts des weitgehenden Versagens der deutschen Kirchen in der NS-Zeit alles andere als selbstverständlich war. Bei einem ökumenischen Gottesdienst am 2. Oktober stand die Erinnerung an den jüdischen Dachau-Überlebenden, Menschenfreund und Zeitzeugen im Mittelpunkt, der am 23. September 2016 verstarb.

Seit 1986 folgte Max Mannheimer immer wieder den Einladungen zu Zeitzeugengesprächen, Lesungen und Ansprachen im Rahmen von Gedenkgottesdiensten und anderen Veranstaltungen. Gerade zur evangelischen Versöhnungskirche in Dachau hatte Max Mannheimer, wie er sagte, eine besondere Verbindung: Der damalige Pfarrer Waldemar Pisarski hatte ihn als erster, am 9. April 1986, eingeladen, um aus seinen Erinnerungen an das Warschauer Ghetto zu lesen. "Das war der Beginn meiner Aktivitäten als Zeitzeuge", sagte Max Mannheimer.

Erinnerungstag im deutschen Fußball

Unterstützt durch die Deutsche Fußballliga und den Deutschen Fußballbund ruft die Versöhnungskirche um die Spieltage des 27.1.2017 mit Texten und Aktionen zum Erinnerungstag im deutschen Fußball auf. Damit das „Nie wieder“ geschieht, wenden wir uns entschieden gegen jene, die den Fußball mit antisemitischen und rassistischen Parolen und Aktionen vergiften und missbrauchen. Die empörenden und verstörenden Übergriffe der letzten Monate zeigen, wie notwendig diese Engagement ist.

Stadiondurchsage    Stadionmagazin

Gesprächsraum

Gesprächsraum wieder geöffnet

Im Sommer wurde der Gesprächs- und Veranstaltungsraum der Versöhnungskirche sehr umfassend saniert. Seit Herbst steht er nun wieder allen Besuchern und Gruppen zu den Öffnungszeiten zur Verfügung. Somit besteht die Möglichkeit wieder mit einem Mitarbeiter ins Gespräch zu kommen, sich die Ausstellung anzusehen oder einfach nur zur Ruhe zu kommen.

Gefördert wurde die Sanierung vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, der Bayerischen Landesstiftung, der Regierung von Oberbayern, dem Bezirk Oberbayer Denkmalpflege und der BAFA. Wir danken allen Unterstützern.

Aufruf Trägerkreis: Zur Lage in der Ukraine

Wir, Mitarbeiter und Mitglieder im Trägerkreis des Gedächtnisbuchs für die Häftlinge des KZ Dachau, sind in tiefer Sorge um den Frieden in der Ukraine, in Russland, in Europa.

Mit größter Bestürzung beobachten wir die nicht enden wollenden Nachrichten über die vielen Verletzten und Toten auf beiden Seiten des Konfliktes. Unsere Gedanken sind mit den Angehörigen, ihrer Sorge und Trauer. Und mit unseren Freunden und Partnern aus gemeinsamen Projektzeiten, die mit größter Sorge in die Zukunft sehen. Wir möchten unsere Solidarität mit allen bekunden, die sich um eine friedliche Lösung der Konflikte und um den Dialog bemühen.

Aus unserer Arbeit mit Überlebenden der Konzentrationslager wissen wir...

Zum Blogspot Namen statt Nummern - Gedächtnisbuch

Vollständiger Aufruf in Deutsch

Vollständiger Aufruf in Russisch

Vollständiger Aufruf in Ukrainisch

Für alle, die den Aufruf unterstützen wollen: Bitte schicken Sie eine kurze Mail an info@gedaechtnisbuch.de .

Vielen Dank!

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Dachau mit dem Schwerpunkt "Fußball"

Immer öfter verbinden Fans ein Fußballspiel ihres Clubs in München mit einem Besuch und einem kostenlos geführten Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte Dachau. Sie setzen damit ein wichtiges Signal, dass rassistisches und antisemitisches Verhalten keinen Platz auf unseren Fußballplätzen und im Stadion haben. Dass es das gibt und die Diffamierungen von Menschen anderer Herkunft leider mit zum Fußballalltag gehört, wissen alle, die sich mit dieser Szene beschäftigen.

Schon 1933 forderten die Nationalsozialisten alle Vereine auf, ihre jüdischen und kommunistischen Spieler, Mitglieder und Vorstände aus den Vereinen auszuschließen. Auch heute nutzen Nazis immer wieder das Fußballstadion, um meist junge Fans anzusprechen und für sich zu gewinnen. Daher bieten wir mit unserem Angebot von geführten Rundgängen in der KZ-Gedenkstätte Dachau eine Möglichkeit an, sich in besonderer Weise über den Fußball mit diesem bis heute aktuellen Thema zu beschäftigen.

Interessierte wenden sich bitte direkt an:
Klaus Schultz von der Evang. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau Telefon 08131-351514 kl.schultz@t-online.de
oder Fanprojekt München fanprojektmuenchen@awo-muenchen.de

Flyer

Internationale Wochen gegen Rassismus

Die Initiative "!Nie wieder" unterstützt »Wir stehen auf!-für eine Welt ohne Menschenverachtung«. Popkultur und Fußball Bundesliga rufen dazu auf:

Video

Versöhnungsgebet

Ökumenisches Versöhnungsgebet

Jeden Freitag um 12.30 Uhr laden wir zum ökumenischen Versöhnungsgebet unter dem Nagelkreuz von Coventry in die Versöhnungskirche ein.

Vom englischen Coventry, dessen Kathedrale 1940 von deutschen Bombern zerstört wurde, ging schon im Krieg der Ruf zur Versöhnung aus. Zum Symbol wurde das Kreuz, das aus drei mittelalterlichen Nägeln aus den Ruinen geformt wurde. Heute gibt es weltweit mehr als 150 Nagelkreuzzentren, die in der Erinnerungsarbeit oder in aktuellen Konflikten im Sinne Coventrys für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung arbeiten.

Ecumenical Prayer of Reconciliation

You are invited to join us in the Church of Reconciliation every Friday at 12:30pm for an ecumenical prayer of reconciliation with the Cross of Nails from Coventry.

Even as the war was still raging, a call for reconciliation emanated from Coventry in England, a city whose cathedral had been destroyed by German bombs in 1940. A cross was formed from three Middle-Aged nails found in the cathedral’s ruins, and it became a symbol for reconciliation. Today, there are more than 150 Cross of Nails centers worldwide, and each of them engages in memory work or concerns itself with contemporary conflicts, working toward peace, justice and reconciliation according to the example set by Coventry. .

Themenführungen und Exkursionen

Wir möchten auf das Angebot der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte hinweisen, die zu unterschiedlichsten Themenbereichen (u. a. Frauen im KZ, Sinti und Roma, Kunst im KZ,Täter, ) öffentliche Führungen und Exkursionen einladen.

Website

Gesprächsangebote

Online-Ausstellung

„EVANGELISCHER CHRIST, ENTSCHEIDE DICH!“ - Wer leistet Widerstand!?

In einer Internetausstellung www.evangelischer-widerstand.de wird über evangelische Christinnen und Christen informiert, die gegen den Nationalsozialismus Widerstand geleistet haben.

Welche Möglichkeiten gab es für Christen und Kirche zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus? Wer machte in welcher Form Gebrauch davon? Wie verhielt sich die Mehrheit der Christen? Fragen dieser Art beschäftigen seit Jahren die historische und kirchenhistorische Forschung. Nun wird das Thema des christlichen Widerstands erstmals im Internet in einer großen Ausstellung präsentiert. In einem eigenen Ausstellungsbereich werden die Biografien von bekannten und bislang weniger bekannten Frauen und Männern des christlich motivierten Widerstands vorgestellt. Hier erhält man Einblicke, auf welchen individuellen Wegen Einzelne zu einem widerständigen Verhalten fanden und welche lebensgeschichtlichen Folgen dies für sie hatte. Auch Konflikte und Widersprüchlichkeiten im Denken und Handeln dieser Personen bleiben nicht ausgespart.

Neues Angebot

Information, Beratung und Information (B.U.D.) für Opfer rechtsextremer Gewalt durch ein Beratungsnetzwerk in Bayern.

Wenn Sie oder Menschen in Ihrem Umfeld von Rechtsextremen beleidigt, bedroht oder angegriffen werden, erhalten Betroffene durch B.U.O. Unterstützung. Eine Beraterin oder ein Berater bespricht mit den Betroffenen, wie Sie mit rechter Gewalt und ihren Folgen umgehen können. Die Beratung kann einmalig sein, sie kann auch zu einer längeren Begleitung werden.

Information als PDF