Herbst- und Winterprogramm 2010/2011
Frühjahrs- und Sommerprogramm 2010
Herbst- und Winterprogramm 2009/2010
Frühjahrs- und Sommerprogramm 2009
Herbst- und Winterprogramm 2008/2009
Frühjahrs- und Sommerprogramm 2008
Herbst- und Winterprogramm 2007/2008
02.08.10 Karmel "Heilig Blut" Dachau
Schülerinnen und Schüler aus den Niederlanden erinnern mit Eigenkompositionen und einem Theaterstück (in Englisch) an das Leiden der Häftlinge im KZ Dachau. Der Abend richtet sich an die Teilnehmenden der Internationalen Jugendbegegnung und alle Interessierten. Anfangsuhrzeit und Infos unter Tel. 08131/13644
31.07.10 - 13.08.10 Dachau
Junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Nationen treffen sich für 14 Tage in Dachau. Sie beschäftigen sich mit Ursachen und Auswirkungen der NS-Diktatur und fragen nach Bezügen zu ihrer Gegenwart. Eingeladen sind alle Interessierten zum internationalen Abend am Samstag, 7. August, um 19 Uhr und zum Zeitzeugencafé am Sonntag, 8. August, um 15 Uhr ins Jugendgästehaus Dachau, Roßwachtstraße 15. www.jugendbegegnung-dachau.de
13.07.10 19:30 Innenhof der Versöhnungskirche
Das Streichquartett spielt Werke von Haydn, Mendelssohn, Schubert und Schulhoff. Erwin Schulhoff wurde 1894 in Prag geboren. Der Komponist nahm auch Anregungen aus dem Jazz auf. Die Nazis diffamierten seine Werke als „entartete Musik“. Schulhoff wandte sich der Ästhetik des Sozialistischen Realismus zu und erwarb die Staatsbürgerschaft der UdSSR. Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion wurde er als Bürger eines „Feindstaates“ von den Nazis interniert. Am 18. August 1942 starb Schulhoff im Lager auf der Wülzburg bei Weißenburg. Zwischen den Musikstücken erinnern kurze literarische Zeugnisse an die Situation der von den Nazis verfolgten Komponisten. Clara Scholtes (Violine), Simon Doggenweiler-Menkhaus (Violine), Fabian Schulz (Viola), Johannes Slenczka (Violoncello), Spezialvikar Michael Lorenz, Pastoralreferent Ludwig Schmidinger; bei schlechtem Wetter in der Kirche
16.06.10 19:30 Versöhnungskirche
Der auf den Filmaufnahmen der US-Kriegsberichterstatter basierende Dokumentarfilm „KZ Dachau“ wird seit 1969 mehrmals täglich an der KZ-Gedenkstätte Dachau gezeigt. Mittlerweile ist dabei die vier Jahrzehnte alte Produktion selbst zu einer wichtigen Quelle für den Umgang und die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Lagers in den 1960er Jahren geworden. Unter diesem Blickwinkel hat Christian König in seiner neuen Studie den Film untersucht, der bis heute das Bild von diesem Ort bei den Besuchern oft entscheidend prägt. Er beleuchtet auch die Rahmenbedingungen und Hintergründe der Entstehung des Films und analysiert die Darstellung der Geschichte des Lagers im Film. Christian König (Autor), Dr. Bernhard Schoßig und Dr. Robert Sigel (Herausgeber)
14.05.10 13:00 - 15.05.10 13:15 Jugendgästehaus Dachau / Versöhnungskirche
Unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Brechenmacher (Potsdam) und Prof. Dr. Harry Oelke (München) referieren Wissenschaftler/innen den aktuellen Forschungsstand zu der Frage, wie Protestantismus und Katholizismus auf die NS-Verbrechen reagierten: Zwangssterilisation, „Euthanasie“-Krankenmord, Zwangsarbeit und Judenverfolgung. Christen gerieten in der NS-Zeit partiell selbst in den Fokus des Unrechtsstaates; etwa 2.800 Geistliche wurden ins KZ Dachau verschleppt. Wie gingen die Kirchen nach 1945 mit ihrem weitgehenden Versagen angesichts der NS-Verbrechen um? Am Freitag tagt das Symposium im Jugendgästehaus Dachau, am Samstag in der Versöhnungskirche. Ausführliches Programm und Anmeldung über www.dachauer-symposium.de oder Jugendgästehaus (Tel. 08131/617710).
13.05.10 19:00 Versöhnungskirche
Von 1943 bis 1945 war Pater Roth Häftling im KZ Dachau. Nach der Befreiung des KZ wurde er Seelsorger des Lagers Dachau-Ost, das auf dem Gelände des ehemaligen KZ entstand. Sein engagiertes Eintreten für eine Verbesserung der Lebensverhältnisse im Internierungs- und späteren Flüchtlingslager sowie seine Initiative für die Errichtung einer KZ-Gedenkstätte führten zu Missverständnissen und langjährigen Auseinandersetzungen auf unterschiedlichsten Ebenen. Im Jahr 1960 kam er unter ungeklärten Umständen ums Leben. Ludwig-Thoma-Gemeinde Dachau, Dr. Norbert Göttler (Buch und Regie)
13.05.10 14:00 Todesangst-Christi-Kapelle
2008 entstand aus dem Projekt „Gedächtnisbuch für die Häftlinge des KZ Dachau“ eine internationale Wanderausstellung. Eine neue, ergänzende Ausstellung über Geistliche im KZ Dachau wird im Rahmen des Ökumenischen Kirchentages in Anwesenheit von ehemaligen Häftlingen und von Angehörigen ermordeter Häftlinge vorgestellt. Trägerkreis Gedächtnisbuch
13.05.10 - 15.05.10 Versöhnungskirche / Karmel / Todesangst-Christi-Kapelle / KZ-Gedenkstätte
Das vollständige Programm finden Sie im Menüpunkt Aktuell.
02.05.10 10:45 Krematorium / Appellplatz
9.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst im Karmel „Heilig Blut“ Dachau, 10.45 Uhr Befreiungsfeier Krematorium / Appellplatz, 12.30 Uhr Gedenkstätte Schießplatz Hebertshausen, anschließend Tag der Begegnung“ auf der Ludwig-Thoma-Wiese in Dachau
01.05.10 18:00 Theodor-Heuss-Straße / Ecke Sudetenlandstraße, Dachau
In Erinnerung an die Häftlinge, die zu Tausenden noch in den letzten Tagen vor der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau auf den Todesmarsch geschickt wurden, findet in Anwesenheit von ehemaligen Häftlingen an der Bronzeplastik von Hubertus von Pilgrim eine Gedenkfeier statt. Es werden Abba Naor (Überlebender des Todesmarsches) und andere sprechen. Trägerkreis Todesmarschmahnmal Dachau
16.04.10 - 18.04.10 Evang. Stadtakademie München
Bitte Prospekt anfordern und anmelden unter Tel. 089/5490270 oder info@evstadtakademie.de
15.04.10 19:00 Versöhnungskirche
Mehr als 100 prominente Häftlinge, darunter die Familien der Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944, verschleppte die SS als Geiseln in den letzten Kriegswochen in Richtung Alpen. Der Leidensweg führte im April 1945 auch durch das KZ Dachau. Ein Großteil der Gefangenen wurde später in Südtirol befreit. Fünf ehemalige Sippenhäftlinge haben ihre Mitwirkung zugesagt: Franz Freiherr von Hammerstein, Peter A. Jehle, Marie-Gabriele Schenk Gräfin von Stauffenberg, Otto Philipp Schenk Graf von Stauffenberg, Hildur Zorn (geb. Freiin von Hammerstein). Kooperation: Stiftung 20. Juli 1944, Zeitgeschichtsarchiv Pragser Wildsee, Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau
09.04.10 19:30 Versöhnungskirche
Am 9. April 1945 wurde Dietrich Bonhoeffer von den Nationalsozialisten in Flossenbürg ermordet. Im aktiven Einsatz gegen den Nationalsozialismus in der Bekennenden Kirche und im politischen Widerstand ist er zum Zeugen für Glaubenstiefe und Zuwendung zur Welt geworden. An Bonhoeffers 65. Todestag werden wichtige Stationen seines Lebensweges erinnert und zu seinen zentralen Texten, zum Teil von Franz Wich vertont, in Beziehung gesetzt. Hans Werner von Wedemeyer (82), der jüngere Bruder von Bonhoeffers Verlobter Maria von Wedemeyer, wird über den Beitrag seiner Schwester für die Hinwendung des Theologen zur Diesseitigkeit sprechen. Diese zählt zum bleibenden Vermächtnis Bonhoeffers an uns. ASF-Freiwillige Lena Kofanova, Spezialvikar Michael Lorenz, Heila Steinmann (Blockflöte), Hans Werner von Wedemeyer, Franz Wich (Bariton)
24.03.10 19:30 Evang. Stadtakademie München
Dr. Jürgen Müller-Hohagen, Dipl.-Psychologe und Psychotherapeut, Dachau
22.03.10 19:30 Versöhnungskirche
Seit 1999 engagieren sich Menschen für das Projekt „Gedächtnisbuch für die Häftlinge des KZ Dachau“. Inzwischen haben sie über 120 Biographien verfasst. Am Jahrestag der Errichtung des KZ Dachau werden die neuesten Beiträge vorgestellt und ins Gedächtnisbuch aufgenommen: zu Sally Bruckmann (Oberpfalz) von Schülern aus Nabburg, zu Zygmunt Rasniewski (Polen) von Caspar Mattheis, zu Ernest Gillen (Luxemburg) von Schülern aus Mannheim und zu Dmitri Wolochowski (Ukraine) von Lena Kofanowa (Ukraine). Im Rahmen der Veranstaltung wird dem Trägerkreis Gedächtnisbuch die Anerkennungsurkunde „365 Orte im Land der Ideen“ 2010 übergeben. Trägerkreis Gedächtnisbuch
17.03.10 19:30 Evang. Stadtakademie München
Dr. Björn Mensing, Theologe und Historiker, Dachau
14.03.10 16:00 Versöhnungskirche
Der Kunsthistoriker PD Dr. Kai Kappel erarbeitete die erste Gesamtdokumentation der 1960 bis 1995 in der KZ-Gedenkstätte Dachau errichteten Kapellen und Kirchen sowie des Karmels und der Jüdischen Gedenkstätte. In den Blick genommen werden auch die problematischen Vorschläge zur christlichen Überformung des Ortes im ersten Jahrzehnt nach der Befreiung des Konzentrationslagers. An der Buchpräsentation nehmen der Autor und als Zeitzeugin Schwester Elija Boßler OCD teil, die 1966 in den Karmel „Heilig Blut“ Dachau eintrat. Auf dem Weg zum 2. ÖKT.
10.03.10 19:30 Evang. Stadtakademie München
Prof. Dr. Hans-Peter Heinz,, Pastoraltheologe, Augsburg
03.03.10 19:30 Evang. Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24, München
Der Vortrag des katholischen Diplom-Theologen Dr. Norbert Reck stellt die Ergebnisse einer gleichnamigen Studie vor. Veranstaltungsreihe: Die "zweite Schuld" - Die Kirchen nach 1945. Mitveranstalter: Versöhnungskirche Dachau. Auf dem Weg zum 2. ÖKT.
03.03.10 19:30 Evang. Stadtakademie München
Dr. Norbert Reck, Theologe, München
28.02.10 12:00 Versöhnungskirche
Der Künstler Achs FisGhal, der an der Fachhochschule Ottersberg Kunsttherapie, Kunstpädagogik und Freie Bildende Kunst studierte und sein Atelier in Bronnen (Oberschwaben) hat, wird zur Finissage seiner „Buch-Male“ mit (Un-)Worten der NS-Propaganda in die Versöhnungskirche kommen.
24.02.10 19:30 Evang. Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24, München
Der Vortrag des Zeithistorikers Prof. Dr. Norbert Frei ist der Auftakt der Veranstaltungsreihe: Die "zweite Schuld" - Die Kirchen nach 1945. Mitveranstalter: Versöhnungskirche Dachau. Auf dem Weg zum 2. ÖKT.
24.02.10 19:30 Evang. Stadtakademie München
Prof. Dr. Norbert Frei, Historiker, Jena
10.02.10 19:30 Versöhnungskirche
Reemtsma fragt, wie neben dem modernen Programm der Gewalteinschränkung extreme Destruktivität bestehen kann; wie Vertrauen in die Moderne ungeachtet der Gewaltexzesse des 20. Jahrhunderts - wie sie etwa im KZ Dachau begangen wurden - fortbesteht.
Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma (Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung) stellt die Ergebnisse seiner vielbeachteten Studie "Vertrauen und Gewalt - Versuch über eine besondere Konstellation der Moderne" vor.
Reemtsma fragt, wie neben dem modernen Programm der Gewalteinschränkung extreme Destruktivität bestehen kann; wie Vertrauen in die Moderne ungeachtet der Gewaltexzesse des 20. Jahrhunderts - wie sie etwa im KZ Dachau begangen wurden - fortbesteht.
27.01.10 19:00 Ludwig-Thoma-Haus, Augsburger Str. 23, Dachau
Der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 wird in Deutschland seit 1996 als „Tag des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus“ begangen. In Dachau wird dazu ein Zeitzeugengespräch mit dem jüdischen Dachau-Überlebenden Solly Ganor (81) stattfinden. Trägerkreis Holocaust-Gedenktag in Dachau
14.01.10 19:30 Kloster Karmel
Henny Seidemann wurde 1922 in Berlin geboren. 1935 floh sie mit ihrer Familie vor den Nazis nach Barcelona, wurde 1936 im Spanischen Bürgerkrieg nach Deutschland zurückgeschickt und ans jüdische Kinderheim in der Antonienstraße in München übergeben. 1938 floh sie ein zweites Mal nach Spanien. 1957 kam sie nach München zurück. Seither engagiert sie sich für die Unterstützung von KZ-Überlebenden und für den jüdisch-christlichen Dialog. Ökum. Kooperation
01.12.09 19:30 Synagoge Beth Shalom, München
Rabbiner Dr. Tom Kucera von der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom stellt in der Synagoge den Ablauf des Kabbalat Schabbat-Gottesdienstes vor, mit dem am Freitagabend der Beginn des Schabbat gefeiert wird. Der Rabbiner steht im Anschluss für ein Gespräch zur Verfügung. Anmeldung bis 24.11.09 unter Tel. 0 81 31/ 136 44 oder info@versoehnungskirche-dachau.de (nach Anmeldung Info zum Treffpunkt). Ökum. Kooperation
25.11.09 19:30 Versöhnungskirche
Der Künstler Achs FisGhal, der an der Fachhochschule Ottersberg Kunsttherapie, Kunstpädagogik und Freie Bildende Kunst studierte und sein Atelier in Bronnen (Oberschwaben) hat, gibt eine Einführung in die „Buch-Male“ mit (Un-)Worten der NS-Propaganda. Weitere Informationen unter Ausstellungen.
15.11.09 16:00 Kloster Karmel
Rachel Knobler, 1924 in Polen geboren, kam mit 16 Jahren ins Krakauer Ghetto und überlebte mehrere Konzentrationslager. Nach Kriegsende wurde ihre Mutter im Heimatort ermordet. Rachel Knobler wollte nach Palästina auswandern, der Weg führte über München. Dort ist sie geblieben und widmet sich heute der Malerei, der Musik und dem Theater. Ein Duo von der Musikhochschule Krakau (Viola/Klavier) spielt Werke von Rachel Knobler und anderen Komponisten. Die Künstlerin trägt eigene Texte vor.
14.11.09 09:30 - 14.11.09 17:00 Versöhnungskirche
Die SS zwang Häftlinge des Konzentrationslagers Dachau zur Sklavenarbeit in etwa 150 Arbeitskommandos und Außenlagern in Süddeutschland und Österreich. In den letzten Kriegswochen trieben die Nazis noch tausende KZ-Häftlinge auf den Todesmärschen in Richtung Alpen. Der ökumenische Seminartag wendet sich besonders an Menschen aus den Orten, in denen sich Außenlager befunden haben oder durch die Todesmärsche gingen. Neben historischen Informationen und einem Zeitzeugengespräch bietet das Seminar Anregungen zur Gestaltung von Gedenkveranstaltungen zum 65. Jahrestag der Befreiung der Außenlager und der Todesmärsche im Frühjahr 2010. Infos und Anmeldung bis 10.11.09 unter Tel. 0 81 31/ 136 44 oder info@versoehnungskirche-dachau.de. Auf dem Weg zum ÖKT.
11.11.09 19:30 Versöhnungskirche
Von den Nazis 1933 ins KZ gesperrt und aus seiner Position als Amtsrichter in Stuttgart entfernt, floh Fritz Bauer (1903-1968), Sozialdemokrat jüdischer Herkunft, ins Ausland. 1949 kehrte er nach Deutschland zurück. Als hessischer Generalstaatsanwalt war er eine zentrale Persönlichkeit der bundesdeutschen Strafverfolgung von NS-Verbrechen und des großen Auschwitz-Prozesses ab 1963 in Frankfurt. Sein konsequentes Vorgehen setzt bis heute Zeichen in der Aufarbeitung des Terrors der Nationalsozialisten. Aktuelle Entwicklungen werden bei der Veranstaltung mit in den Blick genommen. PD Dr. Irmtrud Wojak, Gründungsdirektorin des NS-Dokumentationszentrums München
08.11.09 18:00 Rathaus, Konrad-Adenauer-Str. 2-6, Dachau
In ganz Deutschland wurden am 9. November 1938 Synagogen verwüstet, angezündet und Juden aus ihren Häusern verschleppt. Fünfzehn jüdische Bürgerinnen und Bürger Dachaus wurden aus der Stadt vertrieben. Es war ein Abschied für immer. Nur wenige entkamen dem Holocaust. Die Shoah-Überlebende Rachel Knobler (85) liest aus ihren Gedichten über die Erfahrungen in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern. Das Gedenken wird mit Kompositionen der Zeitzeugin gestaltet. Die Musiker kommen aus ihrer polnischen Heimat. Stadt Dachau, Trägerkreis Pogromnacht-Gedenkfeier in Dachau
08.11.09 12:00 Filmsaal der KZ-Gedenkstätte Dachau
Gottesdienst und Preview zu den Reaktionen auf das Bürgerbräu-Attentat
Am Sonntag, 8. November 2009, um 11 Uhr findet zum 70. Jahrestag des Attentats von Georg Elser auf Adolf Hitler in der Evangelischen Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau ein Gottesdienst statt. An dem Gottesdienst nehmen mehrere Gäste aus Königsbronn, dem Heimatort von Georg Elser teil. Dabei ist auch Joachim Ziller, der sich seit Jahren in der „Georg Elser Gedenkstätte“ engagiert. Wenn es seine Gesundheit zulässt, wird auch Georg Elsers Neffe Franz Hirth (80), der seinen Onkel noch kurz vor dem Anschlag sah, aus Stuttgart nach Dachau kommen. Aus Hohenbercha im Landkreis Freising nimmt Therese Sonnleitner teil. Sie saß am 9. November 1939 im katholischen Religionsunterricht bei Pfarrer Korbinian Aigner. Die Schüler waren über Radio vom Attentatsversuch des Vorabends informiert. Aigner, der 1937 wegen seiner NS-kritischen Äußerungen von Sittenbach bei Odelzhausen nach Hohenbercha hatte wechseln müssen, ging im Unterrichtsgespräch auch auf das aktuelle Geschehen ein und sagte: „Ich weiß nicht, ob das Sünde ist, was der Attentäter im Sinn hatte. Dann wäre halt vielleicht eine Million Menschen gerettet worden.“ Eine Aushilfslehrerin informierte den NSDAP-Ortsgruppenleiter von Hohenkammer, der die Sache weitermeldete. Korbinian Aigner wurde festgenommen und dem Amtsgerichtsgefängnis Freising überstellt. Im Mai 1940 wurde er zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt. Nach Verbüßung der Strafe kam er ins KZ Sachsenhausen und im Oktober 1941 ins KZ Dachau, wo dem als „Apfelpfarrer“ bekannten Geistlichen unter widrigen Bedingungen die Züchtung neuer Apfelsorten gelang. Ende April 1945 gelang Aigner in Aufkirchen am Starnberger See die Flucht vom Todesmarsch. Aigner kehrte nach Kriegsende nach Hohenbercha zurück und nahm seinen Dienst wieder auf. In dankbarer Verbundenheit werden mehrere frühere Gemeindemitglieder am Sonntag mit Therese Sonnleitner zum Gottesdienst nach Dachau kommen. Im Gottesdienst werden Pfarrer Dr. Björn Mensing und Spezialvikar Michael Lorenz an Georg Elser, der am 9. April 1945 im KZ Dachau ermordet wurde, und an die Menschen, die wie Korbinian Aigner den Mut aufbrachten, ihr Bedauern über das Scheitern des Attentats zu äußern, erinnern. Innerhalb der Kirchen waren diese Stimmen die absolute Ausnahme. Kirchliche Zeitschriften gaben die offizielle Lesart der NS-Propaganda wieder: Das „feindliche Ausland“ stehe hinter dem „frevelhaften Anschlag auf das Leben des Führers“. Besonders evangelische Kirchenleitungen wiesen die Pfarrer an, in den Gottesdiensten „dem Dank gegen Gott für sein gnädiges Bewahren Ausdruck zu geben“. Der evangelische Pfarrer Martin Niemöller, von 1941 bis 1945 Häftling im KZ Dachau, verbreitete nach dem Krieg das Gerücht, Georg Elser habe in Wirklichkeit nur ein Scheinattentat im Auftrage Hitlers durchgeführt, um die Kriegsstimmung anzuheizen und Hitlers Schutz durch die Vorsehung zu belegen. Solche Gerüchte waren schon im Zweiten Weltkrieg von NS-Gegnern kolportiert worden. Niemöllers Aussagen hatten besonderes Gewicht – der Widerstandskämpfer hatte nach 1945 höchste kirchliche Ämter inne – und trugen wesentlich zur Diskreditierung Elsers bei. Auch nach dem zweifelsfreien wissenschaftlichen Nachweis von Elsers Alleintäterschaft im Jahre 1969 hielt Niemöller an den Gerüchten fest. Nach dem Gottesdienst findet um 12 Uhr im Filmsaal der KZ-Gedenkstätte eine Präsentation der neuen BR-Dokumentation „Die zweite Hinrichtung des Georg Elser – Der schwierige Umgang mit einem Aufrechten“ (45 Minuten) statt. Die Erstausstrahlung im Bayerischen Fernsehen erfolgt am 9. November 2009 um 22.30 Uhr. In ihrer Dokumentation geht Jutta Neupert der Frage nach, warum das Attentat vom Bürgerbräukeller bis heute diskreditiert wird, warum der Widerstand eines Schreiners aus der Provinz über Jahrzehnte totgeschwiegen oder anders bewertet wurde als der Widerstand der Offiziere vom 20. Juli 1944. Die BR-Autorin hat für den Film Georg Elsers Neffen Franz Hirth interviewt, aber auch Persönlichkeiten, die sich heute für eine angemessene Würdigung von Georg Elser einsetzen: Professor Johannes Tuchel von der Gedenkstätte Deutschen Widerstand, Joachim Ziller von der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn und Rolf Hochhuth, der für ein Elser-Denkmal in Berlin kämpft. Bei der Filmpräsentation wird Dr. Dirk Riedel in Vertretung der Gedenkstättenleiterin sprechen. Am Podiumsgespräch nach der Filmvorführung beteiligen sich die Filmautorin Jutta Neupert, Joachim Ziller aus Königsbronn und, soweit es seine Gesundheit zulässt, Georg Elsers Neffe Franz Hirth. Die Moderation hat Dr. Björn Mensing, Theologe und Historiker an der Versöhnungskirche.
Gottesdienst und Preview zu den Reaktionen auf das Bürgerbräu-Attentat
24.10.09 07:00 - 24.10.09 19:30 Treffpunkt: Bahnhof Dachau, Busbahnhof
Kosten: 25 €
Noch bevor die Stollenanlage fertiggestellt wurde, erreichten französische Truppen Ende April 1945 den Bodensee, so dass mit der Produktion von Kriegsgeräten in der Anlage nicht begonnen werden konnte. Der größte Teil des Stollens ist weiterhin zugänglich. Wenige Kilometer entfernt entstand das KZ Aufkirch mit durchschnittlich 800 Häftlingen. 168 Häftlinge überlebten nicht. Ein Mitarbeiter der Dokumentationsstätte wird die Gruppe begleiten. Anmeldung bis 20.10.09 über Dachauer Forum, Telefon 08131/996880 oder info@dachauer-forum.de
Kosten: 25 €
21.10.09 19:30 Kino Cinema, Fraunhoferstr. 5, Dachau
Nach der Filmvorführung (USA/GB 2008, 93 Minuten) moderiert Pfarrer Dr. Björn Mensing das Nachgespräch über das umstrittene Holocaust-Drama nach dem international erfolgreichen Jugendroman von John Boyne. Kooperation: Cinema (Kartenreservierungen unter Tel. 081 31/266 99)
06.10.09 19:30 Versöhnungskirche
Filmautorin Jutta Neupert wird ihre für die ARD neubearbeitete BR-Dokumentation über die Hilfsstelle für Christen jüdischer Herkunft in der NS-Zeit zeigen (45 Minuten). Die Zeitzeugin Dorothea Wilke wird im Nachgespräch berichten, wie sie als Kind in Berlin miterleben musste, dass die Nazis ihre Familie wegen der jüdischen Herkunft ihres Vaters verfolgten. An der Hand ihrer Mutter stand sie unter den Frauen in der Rosenstraße, die erfolgreich die Freilassung ihrer Männer einforderten. Erstausstrahlung ARD: 7.10.09, 23.30 Uhr.
25.09.09 16:30 - 25.09.09 18:00 Treffpunkt: Dachauer Forum, Ludwig-Ganghofer-Str. 4, Dachau
Auf diesem Rundgang im Bereich der Herrmann-Stockmann-Straße wird die Geschichte des jüdischen Lebens und das Schicksal der jüdischen Bürger in Dachau erzählt. Sie lebten als anerkannte und respektierte Bürger. Bis November 1938 wurden alle aus der Stadt vertrieben. Sechs jüdische Dachauer Bürger wurden in Konzentrationslagern ermordert. Stolpersteine erinnern heute an sie. Brigitte Fiedler, Ökum. Kooperation mit dem Dachauer Forum
23.09.09 19:30 Versöhnungskirche
„Wär ich nur zuhause geblieben!“ – Allam, Ismael, Moubarak und Dash stammen aus dem Sudan. Wie zehntausende Migranten jährlich kamen sie in überfüllten Flüchtlingsbooten nach Europa. Die Hoffnung war groß, die Enttäuschung grenzenlos: niemand will sie hier auf Lampedusa und Sizilien. Die „Illegalen“ – keiner will sie haben. Sie sind jung und voller Zuversicht, wollen Armut oder Krieg hinter sich lassen. Nein, so hatten sie sich ihre Zukunft nicht vorgestellt. Die Regisseurin Carmen Té wird in ihren Film einführen. Kooperation: AK Asyl Dachau, ai-Regionalgruppe Dachau, Caritas Dachau
18.09.09 18:00 Kloster Karmel
Auf dem Weg zum ÖKT.
Die Karmelitin Edith Stein wurde wegen ihrer jüdischen Herkunft 1945 im KZ Auschwitz ermordet. Die Schauspielerin Margarita Teresa Fernandez Molina gibt mit ihrer szenisch-musikalischen Lesung Einblicke in das Leben und die facettenreiche Persönlichkeit von Edith Stein.
Auf dem Weg zum ÖKT.
01.08.09 - 14.08.09 Dachau
www.jugendbegegnung-dachau.de
Junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Nationen treffen sich für 14 Tage in Dachau. Sie beschäftigen sich mit Ursachen und Auswirkungen der NS-Diktatur und fragen nach Bezügen zu ihrer Gegenwart. Eingeladen sind alle Interessierten zum ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 2. August, um 9.15 Uhr in die Versöhnungskirche sowie zum internationalen Abend am Samstag, 8. August, um 19 Uhr und zum Zeitzeugencafé am Sonntag, 9. August, um 15 Uhr ins Jugendgästehaus Dachau, Roßwachtstraße 15.
www.jugendbegegnung-dachau.de
28.07.09 19:00 Block 8
Maccabi München und die Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau laden daher anlässlich des 125. Geburtstags von Kurt Landauer zu einer Gedenkfeier und einem anschließenden Zeitzeugengespräch ein. Die Gedenkfeier beginnt um 19 Uhr am Block 8, in der Lagerstraße des ehem. Konzentrationslagers, wohin Kurt Landauer nach dem 9. November 1938 verschleppt wurde. Er überlebte und kam am 13. Dezember 1938 wieder frei. Im Anschluss an die Gedenkfeier findet in der Versöhnungskirche (19.30 Uhr), nach einer inhaltlichen Einführung von Dietrich Schulze-Marmerling ein Zeitzeugengespräch mit Uri Siegel, Neffe von Kurt Landauer statt. Kurt Landauer war von 1913 - 1914, von 1919 - 1933 und von 1947 - 1951 Präsident des F.C. Bayern. Unter seiner Führung entwickelte sich der F.C. Bayern zu einem der bedeutendsten Vereine in Deutschland. Landauer legte damit entscheidende Grundlagen für die spätere Erfolgsgeschichte des FC Bayern München.
24.07.09 20:00 Lukaskirche München, Marienplatz
Aus dem Briefwechsel lesen Margarete Binsack (22) und Richard Seidl (23). Das Dachauer Jugendstreichquartett AmpArt übernimmt die musikalische Gestaltung. Dr. Björn Mensing gibt eine Einführung. Kooperation: Evangelische Jugend München
Im Winter 1942/43 kämpfen Sophie und Hans Scholl mit den Flugblättern der „Weißen Rose“ gegen das NS-Regime. Zur selben Zeit ist Fritz Hartnagel, Offizier der deutschen Wehrmacht, im Kessel von Stalingrad eingeschlossen. Als er im Lazarett Sophies letzten Brief erhält, ist das Todesurteil gegen sie bereits vollstreckt. – 1937 begann die Freundschaft, die Liebe zwischen der sechzehnjährigen Schülerin und dem jungen Leutnant.
Aus dem Briefwechsel lesen Margarete Binsack (22) und Richard Seidl (23). Das Dachauer Jugendstreichquartett AmpArt übernimmt die musikalische Gestaltung. Dr. Björn Mensing gibt eine Einführung. Kooperation: Evangelische Jugend München
16.07.09 19:30 Versöhnungskirche
Das Programm umfasst israelische Tänze und jiddische Lieder. Das Konzert findet bei gutem Wetter im Innenhof der Kirche statt.
„Scholem Alejchem“ besteht aus Shlomo Tidhar (Blockflöte) und Henrike Oberländer (Gesang, Blockflöte, Gitarre). Shlomo Tidhar wurde 1932 in Chemnitz geboren. Seine Eltern flohen 1936 mit ihm nach Palästina. Er studierte später Blockflöte in Basel und lehrte an der Universität Tel Aviv dieses Instrument. Daneben trat er mit unterschiedlichen Ensembles weltweit auf. Nach der Pensionierung siedelte er nach Deutschland über, wo er heute eine Musikschule in Marktoberdorf leitet. Henrike Oberländer ist im Allgäu als Musikpädagogin tätig und beschäftigt sich intensiv mit jiddischer Sprache und Kultur.
Das Programm umfasst israelische Tänze und jiddische Lieder. Das Konzert findet bei gutem Wetter im Innenhof der Kirche statt.
11.07.09 14:00 - 11.07.09 17:00 Mahnmal auf dem ehem. Appellplatz
PD Dr. Kai Kappel, Kunsthistoriker, Dr. Björn Mensing, Historiker und Pfarrer der Versöhnungskirche, Ludwig Schmidinger, Bischöflicher Beauftragter für KZ-Gedenkstättenarbeit, Kooperation: Dachauer Forum (Anmeldung erwünscht bis 3.7.09 unter Tel. 081
Dachau – am 22. März 1933 als erstes dauerhaftes staatliches Konzentrationslager eingerichtet – ist „ein Bezirk, dessen Boden uns durch die Sohlen brennt, auch wenn wir ihn nie betreten haben“ (Ulrich Conrads). Im Rahmen des Rundgangs sollen jene kirchlichen Bauten in den Blick genommen werden, die unmittelbar vor und nach 1965 entstanden, als das Lager endlich zur KZ-Gedenkstätte erklärte wurde: Todesangst-Christi-Kapelle (1960), Karmel Heilig Blut (1964) und Versöhnungskirche (1967). Die Geschichte und architektonische Form dieser Bauten spiegeln das Ringen um ein angemessenes kirchliches Gedenken. Es soll auch diskutiert werden, ob diese mehr als eine Generation alten Konzepte für unsere Gegenwart tragfähig sind.
PD Dr. Kai Kappel, Kunsthistoriker, Dr. Björn Mensing, Historiker und Pfarrer der Versöhnungskirche, Ludwig Schmidinger, Bischöflicher Beauftragter für KZ-Gedenkstättenarbeit, Kooperation: Dachauer Forum (Anmeldung erwünscht bis 3.7.09 unter Tel. 081
24.06.09 19:30 Versöhnungskirche
Dan Lewis hat als Freiwilliger in Bangalore gearbeitet und wird mit Bildern von den Hilfsangeboten für die Kinder berichten – und um Unterstützung werben.
Die Kinder in den Slums von Bangalore wachsen unter unvorstellbaren Bedingungen auf: kein Strom, kein sauberes Wasser und vor allem nicht genügend Essen. Diese „Straßenkinder“ werden oft ausgebeutet und sehr schlecht behandelt. Die Yuvalok Foundation, eine Nichtregierungsorganisation (NGO), bietet an ihren sechs Schulen mehr als 900 dieser Kinder die Möglichkeit, jeden Tag sowohl eine grundlegende Ausbildung als auch Frühstück und Mittagessen zu bekommen.
Dan Lewis hat als Freiwilliger in Bangalore gearbeitet und wird mit Bildern von den Hilfsangeboten für die Kinder berichten – und um Unterstützung werben.
21.06.09 17:00 Kloster Karmel
Itzik Manger (1901-1969) gilt als der „Prinz der jiddischen Ballade“. Seine Karriere begann in Polen. Er flüchtete vor den Nazis nach England. Manger beschreibt in seinen Gedichten und Balladen die Welt des osteuropäischen Judentums, die im Holocaust untergegangen ist. In dieser Welt war auch Rachel Knobler groß geworden. Wie durch ein Wunder überlebte sie als junge Frau Auschwitz und andere Konzentrationslager und lebte heute als Künstlerin in München. Sie hat Texte von Itzik Manger aus dem Jiddischen ins Deutsche übertragen und vertont. An dem Abend werden in Anwesenheit der Künstlerin einige dieser Lieder wie auch weitere Werke vorgetragen
19.05.09 19:30
Am Preview nehmen Jutta Neupert sowie Marianne Pflüger (80), Walter Joelsen (82) und Friedrich Rießbeck (82) teil. - Der Film wird in der BR-Reihe "Stationen" am 20. Mai um 19 Uhr gesendet.
Landesbischof Hans Meiser setzte seine Vorstellungen von Kirche bis zum Ende seiner Amtszeit 1955 beharrlich durch. Die Fragen nach den Verstrickungeder Kirche in den NS-Staat wurden murrend umgangen. Der Film von Jutta Neupert erzählt von den Befindlichkeiten in der evangelischen Kirche nach dem Krieg und in den Fünfziger Jahren. Drei Zeitzeugen berichten von ihren Erlebnissen zwischen Aufbruch und Anpassung. Historische Filmausschnitte legen ein beredtes Zeugnis vom damaligen Lebensgefühl ab.
Am Preview nehmen Jutta Neupert sowie Marianne Pflüger (80), Walter Joelsen (82) und Friedrich Rießbeck (82) teil. - Der Film wird in der BR-Reihe "Stationen" am 20. Mai um 19 Uhr gesendet.
12.05.09 19:30 Versöhnungskirche
Giles Bennett, München, Kooperation: Dachauer Forum
Die NS-Diktatur versuchte alle Bereiche des Lebens zu durchdringen – auch die Musik. Dies betraf die großen Orchester und Musiktheater in den Städten, ebenso wie Musikvereine auf den Dörfern. Der Vortrag mit Hörbeispielen und Diskussion thematisiert die Organisation des Musiklebens, die ideologische Ausrichtung der erlaubten Musik sowie die Unterdrückung und Verfolgung der verbotenen Musik, aber auch den Widerstand politisch und „rassisch“ ausgeschlossener Musikschaffender.
Giles Bennett, München, Kooperation: Dachauer Forum
03.05.09 12:30 Gedenkstätte Schießplatz Hebertshausen
"anschließend ""Tag der Begegnung"" im Jugendgästehaus Dachau"
"anschließend ""Tag der Begegnung"" im Jugendgästehaus Dachau"
03.05.09 10:45 Krematorium / Appellplatz
Befreiungsfeier
02.05.09 18:00 Theodor-Heuss-Straße / Ecke Sudetenlandstraße
Trägerkreis Todesmarschmahnmal Dachau
In Erinnerung an die Häftlinge, die zu Tausenden noch in den letzten Tagen vor der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau auf den Todesmarsch geschickt wurden, findet in Anwesenheit von ehemaligen Häftlingen an der Bronzeplastik von Hubertus von Pilgrim eine Gedenkfeier statt. Es wird u. a. Abba Naor, Überlebender des Todesmarsches, sprechen.
Trägerkreis Todesmarschmahnmal Dachau
22.04.09 19:30 Versöhnungskirche
Heinz Hermann Niemöller, geboren 1924, verlebte seit 1931 seine Kindheit und Jugend in Berlin-Dahlem. Schon früh lernte er jüdische Mitschüler kennen. Und in der Gemeinde seines Vaters fanden Menschen Zuflucht und Hilfe, die von den Nazis wegen ihrer jüdischen Herkunft verfolgt wurden – Martin Niemöller war als einer der führenden Männer der Bekennenden Kirche von 1941 bis 1945 selbst im KZ Dachau eingesperrt. Aus der Sicht eines Zeitzeugen wird der Referent über das Verhältnis zwischen evangelischen Christen und Juden in der NS-Zeit sprechen.
22.03.09 17:00 Versöhnungskirche
Trägerkreis Gedächtnisbuch (im Februar 2009 vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ mit dem Preis „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2008“ ausgezeichnet)
Seit 1999 engagierten sich zahlreiche Menschen für das Projekt. Inzwischen haben sie über 100 Biographien von Häftlingen des KZ Dachau verfasst. 2008 entstand aus diesem Engagement eine internationale Wanderausstellung mit 22 Biographien aus dem Gedächtnisbuch. Im ersten Jahr tourte die mehrsprachige Ausstellung bereits durch mehr als 30 Orte in sechs Ländern Europas. Am Jahrestag der Errichtung des KZ Dachau werden die neuesten Beiträge vorgestellt und ins Gedächtnisbuch aufgenommen: zu Srecko Bjelicic (Serbien) von Borislav Bjelicic (Mannheim) und zu Karel Horais (Tschechoslowakei) von Jos Sinnema (Amsterdam). Zudem gibt es einen Rückblick auf zehn Jahre Projektarbeit.
Trägerkreis Gedächtnisbuch (im Februar 2009 vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ mit dem Preis „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2008“ ausgezeichnet)
03.03.09 19:30 Versöhnungskirche
Rabbiner Dr. Tomas Kucera, München, im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit“
„Theologie nach Auschwitz“ bezieht sich auf die theologische und philosophische Debatte, die versucht Antworten zu finden auf die Frage: Wie können Menschen nach dem Holocaust noch an Gott glauben? Im Judentum wird – wie auch im Christentum und im Islam – traditionell gelehrt, dass Gott allmächtig ist. Aber diese Lehre steht im Kontrast zu der Tatsache, dass es viel Böses in der Welt gibt. In allen Glaubensrichtungen gibt es Lösungsversuche dieser Frage (Theodizeen). Angesichts der Größe des Bösen, die im Holocaust sichtbar wurde, haben auch jüdische Theologen die klassischen Lösungsversuche in Frage gestellt.
Rabbiner Dr. Tomas Kucera, München, im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit“
12.02.09 19:30 Karmel-Kloster Dachau
Filmautor Hellmut Schlingensiepen, Zeitzeuge und Historiker Dr. h.c. Ulrich Kabitz (88)
Der neue Film erzählt die Geschichte von Helmuth James Graf von Moltke, seinen Weg von der weltoffenen Erziehung auf dem Familiengut Kreisau in den Widerstand. Als Anwalt und später als Völkerrechtler im Amt Ausland/Abwehr setzte er sich für jüdische und andere NS-Verfolgte, für Kriegsgefangene und Geiseln ein. Er plante mit anderen die demokratische Neuordnung Deutschlands nach Hitler. Im Widerstand und in der Haft waren für ihn der christliche Glaube und die ökumenische Verbindung zu Pater Alfred Delp wichtig. Anfang 1945 ermordete die NS-Justiz beide in Berlin-Plötzensee.
Filmautor Hellmut Schlingensiepen, Zeitzeuge und Historiker Dr. h.c. Ulrich Kabitz (88)
01.02.09 11:00 Versöhnungskirche
Diakon Eberhard Schulz
Diakon Eberhard Schulz
27.01.09 19:00 Ludwig-Thoma-Haus Dachau
Trägerkreis Holocaust-Gedenktag in Dachau
Werner Bab, geboren 1926, wurde infolge der Nürnberger Rassegesetze der Besuch öffentlicher Schulen untersagt. 1939 konnten seine Mutter und Schwester nach Shanghai emigrieren. Er blieb mit seinem Vater in Berlin. Der Vater beging 1942 Suizid, als Deportationslisten zusammengestellt wurden. Nach einem gescheiterten Fluchtversuch in die Schweiz kam Werner in verschiedene Gefängnisse, im Herbst 1944 ins KZ Auschwitz. 1945 überlebte er die Todesmärsche nach Mauthausen, Melk und Ebensee, wo er befreit wurde. Nach einer Zeit in den USA lebt er seit 1958 wieder in Berlin.
Trägerkreis Holocaust-Gedenktag in Dachau
14.01.09 19:30 Versöhnungskirche
Erziehungs- und Politikwissenschaftler M.A.Otto Böhm - Nürnberger Menschenrechtszentrum
Wie hängen Menschenwürde und Menschenrechte zusammen? Ist das eine der Kern, der durch das andere geschützt wird? - Eine Reaktion auf die NS-Verbrechen war die Allgemeine Menschenrechtserklärung der UN am 10. Dezember 1948. Die Nazis hatten den jüdischen Bürgern die Menschenwürde und dann ihre Rechte abgesprochen. Es folgten die Vertreibung und Vernichtung. Die Menschenrechte sollten das "Nie wieder!" sichern. Auch wenn noch heute Menschenrechte verletzt werden, stellt die UN-Erklärung einen wichtigen Fortschritt dar.
Erziehungs- und Politikwissenschaftler M.A.Otto Böhm - Nürnberger Menschenrechtszentrum
14.12.08 11:00 Versöhnungskirche
Pfarrerin Sabine Böhlau, Diakon Klaus Schultz, Refugio München, amnesty international Regionalgruppe Dachau
Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen als Reaktion auf die NS-Verbrechen die Allgemeine Menschenrechtserklärung, "da die ... Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen". Im Gottesdienst würdigen wir, dass sich die Mitgliedsstaaten 1948 verpflichtet haben, auf die "Achtung und Einhaltung der Menschenrechte ... hinzuwirken", und beklagen die aktuellen Menschenrechtsverletzungen.
Pfarrerin Sabine Böhlau, Diakon Klaus Schultz, Refugio München, amnesty international Regionalgruppe Dachau
04.12.08 19:30 Versöhnungskirche
Kunsthistoriker M.A. Hans Georg Hiller von Gaertringen
Die NS-Bildpropaganda prägt bis heute unsere Sicht auf diese Zeit. Leni Riefenstahl und andere missbrauchten die Macht der Bilder, um die menschenverachtenden Ziele der Nazis zu verschleiern. Am Beispiel von Walter Frentz setzt der Vortrag die Aufnahmen in den Kontext eines verbrecherischen Regimes und fragt nach seiner persönlichen Verantwortung. Frentz gehörte über Jahre zum inneren Zirkel der Mächtigen der Nazi-Diktatur - fotografierte, filmte und portraitierte sie.
Kunsthistoriker M.A. Hans Georg Hiller von Gaertringen
24.11.08 19:30 Versöhnungskirche
Kultur- und Sozialhistoriker Gordon Uhlmann, Kooperation: Leierkasten, Tollhaus
Ab 1935 entstand auch in Deutschland eine swingorientierte Jugendbewegung. Die Swingkultur nutzten die Jugendlichen, um in der NS-Diktatur eigene Wertvorstellungen zu behaupten, selbst gewählte Lebensvorstellungen zu erproben und sich vom Regime abzusetzen. Ab 1940 begann die Verfolgung. Der Vortrag beleuchtet Motive, Ausdrucksformen und Verfolgungsgeschichte der Swingjugend, aber auch die Anknüpfungen nach 1945. Hörbeispiele von alten Swingplatten werden eingespielt.
Kultur- und Sozialhistoriker Gordon Uhlmann, Kooperation: Leierkasten, Tollhaus
23.11.08 15:00 Appellplatz
Evang. und Kath. Jugend München
Evang. und Kath. Jugend München
23.11.08 11:00 Versöhnungskirche
Schüler/innen der Rudolf-Steiner-Schule Schwabing, Pfarrer Dr. Björn Mensing
Im Juli 2008 verbrachten Schülerinnen und Schüler der Rudolf-Steiner-Schule Schwabing drei Tage in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Die im Rahmen der künstlerischen Auseinandersetzung mit den Erlebnissen in der Gedenkstätte entstanden Bilder, Skulpturen und Texte werden in der Ausstellung gezeigt. Bei der Vernissage wird auch ein in Dachau komponiertes Musikstück aufgeführt.
Schüler/innen der Rudolf-Steiner-Schule Schwabing, Pfarrer Dr. Björn Mensing
21.11.08 20:30 Ludwig-Thoma-Haus Dachau
Leierkasten Dachau, Eintritt 12 € /8 € (Schüler, Studenten)
Sieben bekannte Augsburger Jazzmusiker erinnern an die von den Nationalsozialisten verbotene Musik und beweisen, dass der lebensfrohe Groove des Swing von der NS-Zensur nicht gleichgeschaltet werden konnte. Diese Musik reißt auch heute noch vom Hocker.
Leierkasten Dachau, Eintritt 12 € /8 € (Schüler, Studenten)
16.11.08 11:15 Markuskirche München, Gabelsbergerstr. 6
Landesbischof Dr. Johannes Friedrich
Landesbischof Dr. Johannes Friedrich
15.11.08 16:00 Karmel-Kloster Dachau
Ein Duo von der Musikhochschule Krakau (Viola/Klavier) spielt Werke von Rachel Knobler und polnischen Komponisten. Die Künstlerin selbst trägt eigene Texte vor.
Rachel Knobler, 1924 in Polen geboren, kam mit 16 Jahren ins Krakauer Ghetto und überlebte mehrere Konzentrationslager. Nach Kriegsende wurde ihre Mutter im Heimatort ermordet. Rachel Knobler wollte nach Palästina auswandern, der Weg führte über München. Dort ist sie geblieben und widmet sich heute der Malerei, der Musik und dem Theater.
Ein Duo von der Musikhochschule Krakau (Viola/Klavier) spielt Werke von Rachel Knobler und polnischen Komponisten. Die Künstlerin selbst trägt eigene Texte vor.
12.11.08 19:30 Versöhnungskirche
Am Preview beteiligen sich die Filmautorin und der Zeitzeuge Dr. Hans-Rolf Grüber, ein Sohn von Heinrich Grüber. Der Film (44 Minuten) wird am 19.11.2008 um 19 Uhr und am 20.11.2008 um 11.45 Uhr in der BR-Reihe "Stationen" gesendet.
Jutta Neupert dokumentiert in ihrem neuen Film die Arbeit des "Büros Grüber“, der Hilfsstelle der Bekennenden Kirche für "nichtarische" Christen in der NS-Zeit. Neben der Zentrale in Berlin unter Leitung der Pfarrer Heinrich Grüber und Werner Sylten, beide später selbst ins KZ Dachau verschleppt, werden die regionalen Hilfsstellen in München und Nürnberg vorgestellt.
Am Preview beteiligen sich die Filmautorin und der Zeitzeuge Dr. Hans-Rolf Grüber, ein Sohn von Heinrich Grüber. Der Film (44 Minuten) wird am 19.11.2008 um 19 Uhr und am 20.11.2008 um 11.45 Uhr in der BR-Reihe "Stationen" gesendet.
09.11.08 11:00 Versöhnungskirche
Pfarrer Walter Joelsen (82) - NS-Verfolgter, Sängerin Mascha Sidorowa-Spilker, Religionspädagoge Oliver Spilker
Nach der Pogromnacht verschleppten die Nazis mehr als 30.000 jüdische Männer in Konzentrationslager, etwa 11.000 davon nach Dachau. Viele wurden ermordet.
Pfarrer Walter Joelsen (82) - NS-Verfolgter, Sängerin Mascha Sidorowa-Spilker, Religionspädagoge Oliver Spilker
08.11.08 18:00 Rathaus Dachau
Stadt Dachau, Trägerkreis Pogromnacht-Gedenkfeier in Dachau
In ganz Deutschland wurden am 9. November 1938 Synagogen verwüstet, angezündet und Juden aus ihren Häusern verschleppt. Fünfzehn jüdische Bürger Dachaus wurden in dieser Nacht aus der Stadt vertrieben. Es war ein Abschied für immer. Nur wenige entkamen dem Holocaust.
Stadt Dachau, Trägerkreis Pogromnacht-Gedenkfeier in Dachau
29.10.08 19:30 Kino Cinema, Fraunhoferstraße 5, Dachau
Kooperation: Cinema (Kartenreservierungen unter Tel. 081 31/266 99)
"Der letzte Zug" (2006) zeigt, was zuvor kein Spielfilm zeigen wollte oder zu zeigen wagte: die Tage während der Deportation ins KZ Auschwitz. Was passierte, nachdem die Waggontüren verriegelt waren? Wie konnten die Menschen den Hunger, den Durst und die Angst ertragen? Viele überleben die Fahrt nicht. Manche klammern sich an die Hoffnung auf Flucht. - Produzent Artur Brauner hat selbst einen Großteil seiner Familie im Holocaust verloren. Regisseur Joseph Vilsmaier hat vor Drehbeginn mit Überlebenden gesprochen.
Kooperation: Cinema (Kartenreservierungen unter Tel. 081 31/266 99)
25.10.08 07:15 KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Kosten: 20 €, Anmeldung über Dachauer Forum, Telefon 081 31/99 68 80
Mitte 2007 wurde in der ehemaligen Lagerwäscherei die neue Dauerausstellung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg eröffnet. Es hat mehr als 60 Jahre gedauert, bis aus diesem europäischen Verfolgungsort mit seinen 90 Außenlagern und über 100.000 Häftlingen eine würdige Stätte des Gedenkens und der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit wurde. Die Dachauer Gruppe wird durch die Gedenkstätte und die Ausstellung geführt.
Kosten: 20 €, Anmeldung über Dachauer Forum, Telefon 081 31/99 68 80
23.10.08 19:30 Versöhnungskirche
M.A. Petra Schreiner, Dr. Bernhard Schoßig, Dr. Robert Sigel - Herausgeber
Seit 1952 erinnert die DGB-Jugend in Dachau um den 9. November an die Geschehnisse der Pogromnacht. Petra Schreiner hat in ihrer Studie mit dem Untertitel "Die Gedenkfeiern der bayerischen Gewerkschaftsjugend im ehemaligen Konzentrationslager Dachau 1952-2006“ die Veränderungen der Formensprache des Zeremoniells und der in den Reden entwickelten gesellschaftspolitischen Entwürfe von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft untersucht. Die jetzt in der Reihe "Dachauer Diskurse" veröffentlichte Arbeit erhielt an der LMU München den Magisterpreis 2007.
M.A. Petra Schreiner, Dr. Bernhard Schoßig, Dr. Robert Sigel - Herausgeber
16.10.08 19:30 Versöhnungskirche
Hans-Martin Buttler
Hans-Martin Buttler war acht Jahre alt, als sein Vater vor 70 Jahren, im Oktober 1938, wegen staatsfeindlicher Äußerungen verhaftet wurde. Während Pastor Hans Buttler in Gefängnissen und Konzentrationslagern eingesperrt war - ab Juni 1942 in Dachau - enthob ihn die Kirchenleitung seines Amtes. Oft nahm Hans-Martin in Alvesse bei Braunschweig Post aus Dachau entgegen. Verschlüsselt teilte der Häftling des Pfarrerblocks seiner Frau mit, was dort geschah. Nach der Rückkehr aus Dachau im April 1945 berichtete der Vater offen über seine Haftzeit. Hans-Martin Buttler liest aus den unveröffentlichten KZ-Briefen seines Vaters und berichtet von dessen ernüchternden Erfahrungen mit der Entnazifierung in der Kirche nach 1945.
Hans-Martin Buttler
12.10.08 11:00 Versöhnungskirche
Dr. Otfrid Pustejovsky - sudetendeutsche Ackermann-Gemeinde, Dr. Jan Stepan, Brüderkirche Prag, Pastoralreferent Ludwig Schmidinger, Pfarrer Dr. Björn Mensing
Im Oktober 1938 annektierte Hitler nach dem "Münchner Abkommen" die Grenzgebiete der Tschechoslowakei. Während ein Großteil der deutschsprachigen Bevölkerung dies begeistert feierte, begann für Kommunisten, Sozialdemokraten und Juden auch im "Sudetengau" der NS-Terror. Viele wurden im KZ Dachau misshandelt.
Dr. Otfrid Pustejovsky - sudetendeutsche Ackermann-Gemeinde, Dr. Jan Stepan, Brüderkirche Prag, Pastoralreferent Ludwig Schmidinger, Pfarrer Dr. Björn Mensing
28.09.08 18:00 Pfarrplatz Dachau (bei Regen: St. Jakob-Kirche)
Dachauer katholische, evangelische und orthodoxe Gemeinden, AK Asyl, Flüchtlinge, afrikanischer Chor
Dachauer katholische, evangelische und orthodoxe Gemeinden, AK Asyl, Flüchtlinge, afrikanischer Chor
28.09.08 11:00 Versöhnungskirche
Organist Dr. Heinz Hermann Niemöller, Pfarrer Dr. Björn Mensing
Organist Dr. Heinz Hermann Niemöller, Pfarrer Dr. Björn Mensing
26.09.08 17:00 Treffpunkt Bahnhof Dachau / Infotafel
Brigitte Fiedler - Dachauer Forum
Der Weg führt vom Bahnhof zum Eingang der KZ-Gedenkstätte. 12 Tafeln informieren über seine geschichtliche Bedeutung, über die Topografie des Lagergeländes und über die Berührungspunkte zwischen dem KZ und der Stadt. Die Führung schildert die Situation in Dachau während der NS-Zeit und erinnert an die Menschen, die diesen Weg ins KZ gehen mussten
Brigitte Fiedler - Dachauer Forum
21.09.08 11:00 Versöhnungskirche
Diakon Klaus Schultz
Diakon Klaus Schultz