Herbst- und Winterprogramm 2011/2012
Frühjahrs- und Sommerprogramm 2011
Herbst- und Winterprogramm 2010/2011
Frühjahrs- und Sommerprogramm 2010
Herbst- und Winterprogramm 2009/2010
Frühjahrs- und Sommerprogramm 2009
Herbst- und Winterprogramm 2008/2009
Frühjahrs- und Sommerprogramm 2008
Herbst- und Winterprogramm 2007/2008
Die Ausstellungen Gedächtnisbuch "Namen statt Nummern" und "Kicker, Kämpfer und Legenden" können über die Versöhnungskirche ausgeliehen werden.
25.10.11 - 08.01.12
Die Ausstellung widmet sich Adam Kozlowiecki, der als Überlebender des Konzentrationslagers Dachau einer der ersten Polen war, der nach Versöhnung und Annäherung zwischen Polen und Deutschen strebte. Der Jesuitenpater wurde im Herbst 1939 von der Gestapo verhaftet und war unter anderem im KZ Auschwitz und von Dezember 1940 bis zur Befreiung 1945 im KZ Dachau eingesperrt. Von 1950 bis zu seinem Tod 2007 war er Bischof in Lusaka (Sambia).
01.07.11 - 16.10.11
Die Ausstellung dokumentiert die Ausgrenzung des Sinto Franz Rosenbach in der NS-Zeit, seinen Leidensweg sowie die Aufarbeitung seiner Verfolgung. Er überlebte die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, Mittelbau-Dora sowie einen Todesmarsch.
www.tachelesprojekt.de
04.05.11 - 13.06.11
Der Bamberger Künstler Wolfgang Rottmann schuf einen Bilderzyklus, in dem er der Frage nachgeht, wie es sein kann, dass nach der Nazi-Diktatur in Deutschland noch immer Menschen von Tätern mit rechtsextremistischem Hintergrund getötet werden. Die düsteren Bilder aus Asche, Kalkfarbe und Knochenleim, in denen der Betrachter sowohl Opfer als auch Täter sehen kann, führen die Gräueltaten vor Augen.
13.03.11 - 27.03.11 (Im Kirchenraum der Versöhnungskirche)
Im Vorfeld der Internationalen Wochen gegen Rassismus haben die ASF-Freiwilligen Irina Grinkevich (Belarus) und Roy Scivyer (England) Bekannte aus mehreren Nationen und unterschiedlichen Kontinenten gebeten, zum Thema Rassismus Stellung zu nehmen. Die Antworten in der Originalsprache und in einer deutschen Übersetzung zeigen sie zusammen mit einem Foto der Autorin bzw. des Autors während der Internationalen Wochen gegen Rassismus in einer Ausstellung im Kirchenraum der Versöhnungskirche. Im Gottesdienst am 27. März 2011 um 11 Uhr werden sie zur Finissage etwas über die Entstehung der Ausstellung sagen.
09.03.11 - 01.05.11
"Ich litt sehr unter den Nachwirkungen der KZ-Erlebnisse", schreibt Prinzessin Irmingard von Bayern in ihren Memoiren. Mit 21 Jahren wurde die älteste Tochter des Kronprinzen Rupprecht von Bayern und der Prinzessin Antonia von Luxemburg von der Gestapo in Italien verhaftet. Sie kam 1944 in "Sippenhaft", weil ihr Vater ein Gegner der Nationalsozialisten war, Kontakte zu Widerstandskreisen hatte und vor der drohenden Verhaftung untergetaucht war. In den Konzentrationslagern Sachsenhausen, Flossenbürg und Dachau hatte die junge Frau Krankheit und Tod ständig vor Augen. In eindringlichen Bildern hat Prinzessin Irmingard von Bayern später ihre Erfahrungen in der Haft verarbeitet, von denen wir zwölf im Original aus Familienbesitz in der Ausstellung zeigen.
27.01.11 - 27.02.11
Die Münchner Künstlerin Gisela Oberbeck hat 2010 in Auschwitz und im Dachauer Kräutergarten Schatten »gesammelt« und diese in Papierschnitte umgesetzt. Dieser Arbeitsprozess ist eine Form von Trauerarbeit, in der die Beziehung zwischen Licht und Schatten ständig gegenwärtig ist.
23.11.10 - 23.01.11
Die ehemalige ASF-Freiwillige Marianna Evteeva aus Russland hat Bekannte aus mehreren Nationen und unterschiedlichen Kontinenten gebeten, zum Thema Rassismus Stellung zu nehmen. Die Antworten werden zusammen mit einem Foto der Autorin bzw. des Autors in der Originalsprache und in einer deutschen Übersetzung gezeigt.
13.10.10 - 21.11.10
Mit Offenheit und Spontanität erzählen Frauen und Männer mit kulturellen Wurzeln außerhalb Deutschlands ihre Lebensgeschichten. Kombiniert mit Porträtaufnahmen des Fotografen Ciacinto Carlucci geben die Interviews einen Eindruck von ihrem Engagement. Sie berichten von ihren Erfahrungen in der neuen Heimat Deutschland und benennen die Voraussetzungen für Integration und Teilhabe.
Stadt Göppingen / Integrationsbeauftragte
08.06.10 - 05.10.10
Die Ausstellung des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung informiert über Strukturen und Strategien des Rechtsradikalismus in Bayern. Daneben werden verschiedene Aktionen und Initiativen vorgestellt, die sich dagegen engagieren. Ergänzend wird die Ausstellung »Opfer rechter Gewalt seit 1990« der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Augsburg gezeigt.
29.04.10 - 30.05.09
Das Gedächtnisbuch-Projekt ist eine sich ständig ergänzende Sammlung von Biographien ehemaliger Häftlinge des KZ Dachau, die von Schülern, Studenten und Erwachsenen recherchiert und mit Bildmaterial anschaulich gestaltet werden. Die Teilnehmer arbeiten eng mit Zeitzeugen und Angehörigen der Porträtierten zusammen. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 22 Biographien. Ergänzt wird sie durch eine ausführliche Broschüre. Die Ausstellung kann entliehen werden. Trägerkreis Gedächtnisbuch
14.03.10 - 28.03.10
Im Vorfeld der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2010 hat die ASF-Freiwillige Marianna Evteeva aus Russland Bekannte aus mehreren Nationen und unterschiedlichen Kontinenten gebeten, zum Thema Rassismus Stellung zu nehmen. Die Antworten in der Originalsprache und in einer deutschen Übersetzung zeigt sie zusammen mit einem Foto der Autorin bzw. des Autors während der Internationalen Wochen gegen Rassismus in einer Ausstellung im Kirchenraum der Versöhnungskirche. Im Gottesdienst am 28. März 2010 um 11 Uhr wird sie zur Finissage etwas über die Entstehung der Ausstellung sagen.
07.03.10 - 27.04.10
Den Leidensweg der 139 Gefangenen aus 17 Ländern, die in den letzten Kriegswochen von der SS als Geiseln in Richtung Alpen verschleppt wurden, hat Hans-Günter Richardi minutiös erforscht. Unter ihnen war zunächst auch Pfarrer Dietrich Bonhoeffer, später kamen Domkapitular Johannes Neuhäusler und Pfarrer Martin Niemöller hinzu. Der Leidensweg der Häftlinge, der über die Konzentrationslager Stutthof, Buchenwald und Dachau führte, endete nach Monaten der Todesangst und des unbekannten Schicksals in Niederdorf in Südtirol. Dort wurden die Gefangenen vom Wehrmachtshauptmann Wichard von Alvensleben aus der Gewalt der SS befreit und ins Hotel "Pragser Wildsee" gebracht. Nach ihrer Rückkehr ins Leben verbrachten die befreiten Häftlinge am Pragser Wildsee Tage der Erleichterung bis zur endgültigen Befreiung durch US-amerikanische Soldaten.Am Sonntag, 7. März 2010, um 11 Uhr wird in der Versöhnungskirche im Rahmen des Gottesdienstes die Ausstellung eröffnet, in die Hans-Günter Richardi einführt. Dr. Johann Passler, der Bürgermeister von Niederdorf, spricht ein Grußwort.Kooperation: ZeitgeschichtsArchiv Pragser Wildsee, Gemeinde Niederdorf, Stiftung 20. Juli 1944, Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte DachauRückkehr ins Leben – Der Leidensweg prominenter KZ-Häftlinge
26.11.09 - 28.02.10
Der Künstler Achs FisGhal gestaltete „Buch-Male“ mit (Un-)Worten der NS-Propaganda. Auf versengten Buchrücken, die an die Bücherverbrennungen der Nazis erinnern, sind Begriffe wie Schutzhaft, Sonderbehandlung, Selektion, Abspritzen aufgetragen. Die „Buch-Male“ werfen einen dokumentierenden Blick in den Abgrund einer von Menschen im Sinne einer menschenverachtenden Ideologie missbrauchten Sprache.
www.achsfisghal.net
20.10.09 - 22.11.09
Bei einem Aufenthalt in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz entstanden Fotografien – dazu später kurze Texte. Die Auseinandersetzung mit diesem Ort kann zu einer lebenswerten Zukunft beitragen. Bilder und Texte fordern dazu heraus. Die Eröffnung der Ausstellung findet im Gottesdienst am 25. Oktober 2009 statt.
Bettina Korb, Weichs
15.07.09 - 18.10.09
„Eigentlich gibt es mich nicht“, sagt eine Frau aus Lateinamerika, „ich existiere gar nicht in diesem Land.“ Zwischen 500.000 und einer Million Menschen leben in Deutschland ohne gesicherten Aufenthaltsstatus. Menschen leben mitten unter uns und sind doch nicht wirklich sichtbar. Menschen, die Angst vor Abschiebung, Verfolgung und Ausbeutung haben. Nicht ohne Grund verließen sie ihre Heimat – nicht aus Abenteuerlust riskierten sie ihr Leben. Sichtbar werden diese Menschen bei uns als Arbeitskräfte in der Gastronomie, in privaten Haushalten, als Pflege- und Haushaltshilfen und als Sexarbeiterinnen. Die Ausstellung bebildert diese unsichtbare Welt - eröffnet einen Kosmos einer fremden nahen Welt.
www.unsichtbarewelten.de
27.05.09 - 12.07.09
In der Nacht von 30. Juni auf 1. Juli 1934 wurde Fritz Michael Gerlich im KZ Dachau ermordet. Am 9. März 1933 wurde er gleich nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten von einem SA-Trupp in der Redaktion der Zeitschrift „Der gerade Weg“ verhaftet. In den 15 Monate im Polizeigefängnis in München und in Stadelheim war er mehrfach schwersten Misshandlungen ausgesetzt. Seit 1930 hatte Gerlich mit seiner Zeitschrift gegen Hitler und die Nazis gekämpft: „Nationalsozialismus heißt: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.”
Kooperation mit der Katholischen Seelsorge in der KZ-Gedenkstätte Dachau
22.04.09 - 19.05.09
„Erzähle alles, was du erzählen möchtest, Irena. Auch von deiner Familie, von deinen Erinnerungen und aus deinem Leben – bis heute.“ Nach einem Gespräch zwischen Irena und Inge entstanden sechs Radierungen. Sie stellen nicht fotografisch genau das Leben von Irena nach, sondern interpretieren das Beispielhafte. Zusätzlich dokumentiert die Ausstellung das Gespräch.
Inge Koch, Hamburg
08.03.09 - 18.04.09
Walter Habdank (1930–2001) wurde durch seine meditativen Holzschnitte im In- und Ausland bekannt. Ausschlaggebend für seine stark religiös geprägte Kunst war die Kriegs- und Nachkriegszeit, in der er von den grauenhaften Verbrechen der Nazis erfuhr. Beim Bild „Gesang im Feuerofen“ erinnerte er mit der biblischen Geschichte von den drei Juden, die sich trotz drohender Todesstrafe weigerten, dem Befehl des babylonischen Königs zu folgen und ein Götterstandbild anzubeten, an den Widerstand gegen Unterdrückung und Diktatur.
Im Gottesdienst zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 8. März 2009 um 11 Uhr predigt Theologieprofessorin und „Wort zum Sonntag“-Sprecherin Johanna Haberer.
14.01.09 - 02.03.09
Eine Ausstellung von und über amnesty international anlässlich des 60. Jahrestag der Allgemeinen Menschenrechtserklärung. Sie zeigt, wie die 1977 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation arbeitet und sich weltweit für verfolgte Menschen engagiert.
amnesty international Deutschland, ai-Regionalgruppe Dachau
23.11.08 - 06.01.09
Im Juli 2008 verbrachten Schülerinnen und Schüler der Rudolf-Steiner-Schule Schwabing drei Tage in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Die im Rahmen der künstlerischen Auseinandersetzung mit den Erlebnissen in der Gedenkstätte entstanden Bilder, Skulpturen und Texte werden in der Ausstellung gezeigt.
Bei der Vernissage am 23. November um 11 Uhr wird auch ein in Dachau komponiertes Musikstück aufgeführt.
30.09.08 - 20.11.08
Ceija Stojka aus Österreich, verfolgte Romni, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück, erzählt ihre Geschichte mit drastischen Bildern. Kontrastiert werden diese Bilder von Zeichnungen des 14-jährigen Sinto Gerome Laubinger, aus denen verschlüsselt die Verfolgungsgeschichte seiner Familie und die der Sinti und Roma bis heute zu spüren ist.
Zusammengestellt wurde diese Ausstellung von Alexander Diepold.
01.05.08 - 22.09.08
Der Beitrag von Juden zum deutschen Fußball bis zu deren Vernichtung durch die Nazis lässt sich anhand von fünf Protagonisten in der Ausstellung verfolgen. Daraus ergibt sich die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Fußball heute.
Die vom Centrum Judaicum in Berlin konzipierte Ausstellung ist vom 23.9. bis zum 22.10.2008 beim ASV Dachau zu sehen.