Herbst- und Winterprogramm 2010/2011
Frühjahrs- und Sommerprogramm 2010
Herbst- und Winterprogramm 2009/2010
Frühjahrs- und Sommerprogramm 2009
Herbst- und Winterprogramm 2008/2009
Frühjahrs- und Sommerprogramm 2008
Herbst- und Winterprogramm 2007/2008
Die Ausstellungen Gedächtnisbuch "Namen statt Nummern" und "Kicker, Kämpfer und Legenden" können über die Versöhnungskirche ausgeliehen werden.
29.04.10 - 30.05.09
Das Gedächtnisbuch-Projekt ist eine sich ständig ergänzende Sammlung von Biographien ehemaliger Häftlinge des KZ Dachau, die von Schülern, Studenten und Erwachsenen recherchiert und mit Bildmaterial anschaulich gestaltet werden. Die Teilnehmer arbeiten eng mit Zeitzeugen und Angehörigen der Porträtierten zusammen. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 22 Biographien. Ergänzt wird sie durch eine ausführliche Broschüre. Die Ausstellung kann entliehen werden. Trägerkreis Gedächtnisbuch
14.03.10 - 28.03.10
Im Vorfeld der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2010 hat die ASF-Freiwillige Marianna Evteeva aus Russland Bekannte aus mehreren Nationen und unterschiedlichen Kontinenten gebeten, zum Thema Rassismus Stellung zu nehmen. Die Antworten in der Originalsprache und in einer deutschen Übersetzung zeigt sie zusammen mit einem Foto der Autorin bzw. des Autors während der Internationalen Wochen gegen Rassismus in einer Ausstellung im Kirchenraum der Versöhnungskirche. Im Gottesdienst am 28. März 2010 um 11 Uhr wird sie zur Finissage etwas über die Entstehung der Ausstellung sagen.
07.03.10 - 27.04.10
Den Leidensweg der 139 Gefangenen aus 17 Ländern, die in den letzten Kriegswochen von der SS als Geiseln in Richtung Alpen verschleppt wurden, hat Hans-Günter Richardi minutiös erforscht. Unter ihnen war zunächst auch Pfarrer Dietrich Bonhoeffer, später kamen Domkapitular Johannes Neuhäusler und Pfarrer Martin Niemöller hinzu. Der Leidensweg der Häftlinge, der über die Konzentrationslager Stutthof, Buchenwald und Dachau führte, endete nach Monaten der Todesangst und des unbekannten Schicksals in Niederdorf in Südtirol. Dort wurden die Gefangenen vom Wehrmachtshauptmann Wichard von Alvensleben aus der Gewalt der SS befreit und ins Hotel "Pragser Wildsee" gebracht. Nach ihrer Rückkehr ins Leben verbrachten die befreiten Häftlinge am Pragser Wildsee Tage der Erleichterung bis zur endgültigen Befreiung durch US-amerikanische Soldaten.Am Sonntag, 7. März 2010, um 11 Uhr wird in der Versöhnungskirche im Rahmen des Gottesdienstes die Ausstellung eröffnet, in die Hans-Günter Richardi einführt. Dr. Johann Passler, der Bürgermeister von Niederdorf, spricht ein Grußwort.Kooperation: ZeitgeschichtsArchiv Pragser Wildsee, Gemeinde Niederdorf, Stiftung 20. Juli 1944, Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte DachauRückkehr ins Leben – Der Leidensweg prominenter KZ-Häftlinge
26.11.09 - 28.02.10
Der Künstler Achs FisGhal gestaltete „Buch-Male“ mit (Un-)Worten der NS-Propaganda. Auf versengten Buchrücken, die an die Bücherverbrennungen der Nazis erinnern, sind Begriffe wie Schutzhaft, Sonderbehandlung, Selektion, Abspritzen aufgetragen. Die „Buch-Male“ werfen einen dokumentierenden Blick in den Abgrund einer von Menschen im Sinne einer menschenverachtenden Ideologie missbrauchten Sprache.
www.achsfisghal.net
20.10.09 - 22.11.09
Bei einem Aufenthalt in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz entstanden Fotografien – dazu später kurze Texte. Die Auseinandersetzung mit diesem Ort kann zu einer lebenswerten Zukunft beitragen. Bilder und Texte fordern dazu heraus. Die Eröffnung der Ausstellung findet im Gottesdienst am 25. Oktober 2009 statt.
Bettina Korb, Weichs
15.07.09 - 18.10.09
„Eigentlich gibt es mich nicht“, sagt eine Frau aus Lateinamerika, „ich existiere gar nicht in diesem Land.“ Zwischen 500.000 und einer Million Menschen leben in Deutschland ohne gesicherten Aufenthaltsstatus. Menschen leben mitten unter uns und sind doch nicht wirklich sichtbar. Menschen, die Angst vor Abschiebung, Verfolgung und Ausbeutung haben. Nicht ohne Grund verließen sie ihre Heimat – nicht aus Abenteuerlust riskierten sie ihr Leben. Sichtbar werden diese Menschen bei uns als Arbeitskräfte in der Gastronomie, in privaten Haushalten, als Pflege- und Haushaltshilfen und als Sexarbeiterinnen. Die Ausstellung bebildert diese unsichtbare Welt - eröffnet einen Kosmos einer fremden nahen Welt.
www.unsichtbarewelten.de
27.05.09 - 12.07.09
In der Nacht von 30. Juni auf 1. Juli 1934 wurde Fritz Michael Gerlich im KZ Dachau ermordet. Am 9. März 1933 wurde er gleich nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten von einem SA-Trupp in der Redaktion der Zeitschrift „Der gerade Weg“ verhaftet. In den 15 Monate im Polizeigefängnis in München und in Stadelheim war er mehrfach schwersten Misshandlungen ausgesetzt. Seit 1930 hatte Gerlich mit seiner Zeitschrift gegen Hitler und die Nazis gekämpft: „Nationalsozialismus heißt: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.”
Kooperation mit der Katholischen Seelsorge in der KZ-Gedenkstätte Dachau
22.04.09 - 19.05.09
„Erzähle alles, was du erzählen möchtest, Irena. Auch von deiner Familie, von deinen Erinnerungen und aus deinem Leben – bis heute.“ Nach einem Gespräch zwischen Irena und Inge entstanden sechs Radierungen. Sie stellen nicht fotografisch genau das Leben von Irena nach, sondern interpretieren das Beispielhafte. Zusätzlich dokumentiert die Ausstellung das Gespräch.
Inge Koch, Hamburg
08.03.09 - 18.04.09
Walter Habdank (1930–2001) wurde durch seine meditativen Holzschnitte im In- und Ausland bekannt. Ausschlaggebend für seine stark religiös geprägte Kunst war die Kriegs- und Nachkriegszeit, in der er von den grauenhaften Verbrechen der Nazis erfuhr. Beim Bild „Gesang im Feuerofen“ erinnerte er mit der biblischen Geschichte von den drei Juden, die sich trotz drohender Todesstrafe weigerten, dem Befehl des babylonischen Königs zu folgen und ein Götterstandbild anzubeten, an den Widerstand gegen Unterdrückung und Diktatur.
Im Gottesdienst zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 8. März 2009 um 11 Uhr predigt Theologieprofessorin und „Wort zum Sonntag“-Sprecherin Johanna Haberer.
14.01.09 - 02.03.09
Eine Ausstellung von und über amnesty international anlässlich des 60. Jahrestag der Allgemeinen Menschenrechtserklärung. Sie zeigt, wie die 1977 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation arbeitet und sich weltweit für verfolgte Menschen engagiert.
amnesty international Deutschland, ai-Regionalgruppe Dachau
23.11.08 - 06.01.09
Im Juli 2008 verbrachten Schülerinnen und Schüler der Rudolf-Steiner-Schule Schwabing drei Tage in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Die im Rahmen der künstlerischen Auseinandersetzung mit den Erlebnissen in der Gedenkstätte entstanden Bilder, Skulpturen und Texte werden in der Ausstellung gezeigt.
Bei der Vernissage am 23. November um 11 Uhr wird auch ein in Dachau komponiertes Musikstück aufgeführt.
30.09.08 - 20.11.08
Ceija Stojka aus Österreich, verfolgte Romni, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück, erzählt ihre Geschichte mit drastischen Bildern. Kontrastiert werden diese Bilder von Zeichnungen des 14-jährigen Sinto Gerome Laubinger, aus denen verschlüsselt die Verfolgungsgeschichte seiner Familie und die der Sinti und Roma bis heute zu spüren ist.
Zusammengestellt wurde diese Ausstellung von Alexander Diepold.
01.05.08 - 22.09.08
Der Beitrag von Juden zum deutschen Fußball bis zu deren Vernichtung durch die Nazis lässt sich anhand von fünf Protagonisten in der Ausstellung verfolgen. Daraus ergibt sich die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Fußball heute.
Die vom Centrum Judaicum in Berlin konzipierte Ausstellung ist vom 23.9. bis zum 22.10.2008 beim ASV Dachau zu sehen.